Soziales Engagement

Die große Zahl von Flüchtlingen fordert unsere Gesellschaft, die Politik, die Verwaltungen, besonders in den Ländern und Kommunen, und die hier schon lebenden Menschen heraus.

Flüchtlinge sind unsere Mitmenschen. Sie suchen bei uns Frieden und Schutz vor Krieg, Verfolgung oder auch vor größter wirtschaftlicher Not.

Viele hierzulande sind schon bereit zu helfen, und das sind mehr Menschen, als Brandstifter und hasserfüllte Kriminelle. Den Flüchtlingen stellen sich viele existenzielle Probleme, oft verbunden mit rechtlichen Fragestellungen: das reicht vom Asyl- und Bleiberecht über die Beantragung staatlicher Hilfeleistungen bis hin zu Fragen des Strafrechts und vieler anderer Rechtsbereiche.


Bieten auch Sie  Hilfsorganisationen und den kommunalen Verwaltungen vor Ort Ihre Hilfe an. Seien Sie kreativ und schaffen Sie Angebote für Flüchtlinge, damit sie unkompliziert und unbürokratisch rechtliche Anfangshilfe bekommen!

Einige Best-Practice-Beispiele sowie Materialen für die Kenntlichmachung Ihres Engagements auf Facebook und Ihrer Website haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

 

Kontakt

 

Ihr Verein, Ihre Arbeits­ge­mein­schaft, Ihre Kanzlei beteiligt sich bereits? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und berichten Sie auf dieser Seite von Ihrem Engagement.

dav@anwaltverein.de

Um allen Bürge­rinnen und Bürgern einen einfachen Zugang zum Recht zu ermög­lichen, haben über 30 örtliche Anwalt­vereine im Deutschen Anwalt­verein Rechts­be­ra­tungs­stellen für finan­ziell bedürftige Personen einge­richtet.

Die Organi­sa­ti­ons­formen sind vielfältig. Eines aber haben alle gemeinsam: Sie bieten kompe­tenten Rechtsrat und schlagen dorthin eine Brücke, wo sonst Hemmschwellen den Weg zum Anwalt behindern. Die ehren­amtlich geleistete Beratung für mittellose Personen in den Rechts­be­ra­tungs­stellen ist ein Aushän­ge­schild für die Anwalt­vereine und beispielhaft für das gesell­schaft­liche Engagement der Anwalt­schaft.

Dieses Angebot der Anwalt­vereine schafft eine effektive Ergänzung zur Beratungs­hilfe. Um eine Rechts­be­ra­tungs­stelle in Ihrer Nähe zu finden, nutzen Sie bitte nachfol­gende Karte und klicken Sie auf Ihr Bundesland.

 

Die Vermittlung von Rechts­be­wusstsein und Rechts­themen bei Schüle­rinnen und Schülern ist über den Rechts­kun­de­un­ter­richt an Schulen hinaus wichtig. Politik­ver­dros­senheit und Erosion des Rechts­be­wusst­seins sind verstärkt Gegen­stand öffent­licher Debatten. Intoleranz findet dort seinen Platz, wo man die Rechte anderer nicht kennt und sie oft nur deswegen nicht akzep­tiert. Das Projekt "Anwäl­tinnen und Anwälte in die Schulen" engagiert sich dagegen.

Dabei gehen Rechts­an­wäl­tinnen und Rechts­an­wälte ehren­amtlich in die Schulen, um die Schüle­rinnen und Schüler über verschiedene Rechts­themen zu infor­mieren und auch Lebens­hilfe zu geben.

Die Themen­pal­lette ist dabei bewusst breit gewählt. Sie umfasst das Straf­recht, wo Schüler und Schüle­rinnen wichtige Straf­tat­be­stände kennen­lernen sollen, sowie das straf­recht­liche Ermitt­lungs­ver­fahren von der Tat bis zur Verur­teilung. Weitere Schwer­punkte sind das Zivil­recht und das Öffent­liche Recht.

Ziel des Projekts ist es, Interesse an Recht zu wecken, Rechts­be­wusstsein zu schaffen und dadurch die Recht­streue zu stärken. Aber auch ganz konkrete Lebens­hilfe soll gegeben werden. So soll aufge­klärt werden über Stalking und Cybermobbing, das Handy­verbot an der Schule, Handy­ver­träge, den illegalen Download von Musik­titeln und Filmen, das Lehrer-Schüler-Verhältnis und vieles mehr. Durch die konkrete Lebens­hilfe erfahren Schüle­rinnen und Schüler etwas über ihre eigenen Rechte und die Spiel­regeln der Gesell­schaft.

Auch über die Rolle der Anwältinnen und Anwälte und deren Stellung im Rechtsstaat wird aufgeklärt. Dies ist jedoch kein Selbstzweck. Ziel ist es, die Rolle der unterschiedlichen Verfahrensbeteiligten in einem Zivilprozess oder in einem Strafprozess nachzuvollziehen.