Veran­stal­tungs­ka­lender

Fortbildung braucht jeder

Datum
Januar
Mittwoch

Prozesskostenhilfe

Seminar
Ort Köln
Zeitstunden 2

Das Prozesskostenhilferecht ist mit Wirkung ab dem 01.01.2014 grundlegend geändert worden. Sie ist eine spezialgesetzlich geregelte Einrichtung der Sozialhilfe im Bereich der Rechtspflege und dient der Verwirklichung von Rechtsschutzgleichheit (Art, 3 GG). Die Prozesskostenhilfe bietet einkommensschwachen Personen eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren. Bei Bewilligung von ratenfreier Prozesskostenhilfe ist die Partei erst einmal von der Zahlung der Gerichts- und Anwaltskosten befreit.
Das Seminar umfasst folgende Themen:

- Das PKH-Bewilligungsverfahren (insbesondere die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen)

- Das PKH-Nachprüfungsverfahren (Änderung der Einkommensverhältnisse, Möglichkeit eines Abänderungsantrages gem. § 120 a I, II ZPO)

- Grenzübergreifende Prozesskostenhilfe nach der EU-Prozesskostenhilferichtlinie

- Gegenüberstellung von altem und neuem Prozesskostenhilferecht


Die Referentin, Frau Stephanie Klein, ist Diplom-Rechtspflegerin beim Arbeitsgericht in Köln. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten im Jahr 2009, studierte sie an der FHR NRW Rechtspflege. Seit August 2012 ist Frau Klein beim Arbeitsgericht Köln tätig. Zunächst in der Rechtspflege eingesetzt, übernahm sie im Sommer 2013 die Funktion der stellvertretenden Geschäftsleiterin. Die Funktion der Geschäftsleiterin übt Frau Klein seit diesem Jahr kommissarisch aus.


Kostenbeitrag Jungmitglied KAV: € 60,00
Kostenbeitrag Mitglied KAV: € 70,00
Kostenbeitrag Nichtmitglied: € 90,00

inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepause, W-Lan

Eine Teilnahmebescheinigung wird für 2 Stunden erteilt.

Veranstalter Kölner Anwaltverein e.V.

Praxis und Taktik im Arzthaf­tungs­recht

Seminar
Beginn 13.30 Ende 19.00 Ort Oldenburg
Zeitstunden 5

Referentin: Karin Comes, Rechtsanwältin, FAin für Medizin­recht u. Urheber- und Medien­recht, Braun­schweig.

Diese Veran­staltung richtet sich auch an Fachanwälte f. Medizin­recht (§ 15 FAO).

 

Donnerstag

Begut­ach­tungen mit Hilfe des Polygraphen (Lügende­tektor) - untauglich oder unver­zichtbar

Seminar
Ort Köln
Zeitstunden 3

Im Jahr 2017 hat das Amtsgericht Bautzen als erstes deutsches Strafgericht mit Einverständnis des Angeklagten dessen Begutachtung mittels Polygraphen (landläufig "Lügendetektor") in Auftrag gegeben. Weitere solcher Fälle sind inzwischen gefolgt. In der Veranstaltung wird informiert über:

-    die jüngste Entwicklung auf diesem Spezialgebiet (aussage-)psychologischer Sachverständigentätigkeit
-    neuere Validitätsuntersuchungen
-    die Diskussion in der sog. "scientific community"
-    Erfahrungen aus der Praxis im Zusammenhang mit Problemen aussagepsychologischer Begutachtungen

Kostenbeitrag Jungmitglied: € 90,00
Kostenbeitrag Mitglied: € 105,00
Kostenbeitrag Nichtmitglied: € 135,00
inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepause, W-Lan
Eine Teilnahmebescheinigung gemäß § 15 FAO wird für 3 Stunden erteilt.

Veranstalter Kölner Anwaltverein e.V.

Der Gesell­schafts­vertrag im Zivil- und Steuer­recht

Seminar
Ort Saarbrücken
Zeitstunden 7,5

SEMINARINHALT Donnerstag, der 24.01.2019, 09:00-18:00 Uhr, 7,5 Vortrags­stunden _________________________________________________________________________________

Jede Klausel hat ihre zivil- und steuer­recht­lichen Fallstricke. Rechtsformübergreifend bespricht Dr. Bauer häufige Klauseln eines Gesell­schafts­ver­trags. Themen sind weiter auch die GmbH & Co KG sowie die steuer­liche Betrieb­sauf­spaltung. Schwer­punkte: • Überblick über zivil- und steuer­recht­liche Eigen­heiten von GbR, Partner­schaft, OHG, KG, GmbH und GmbH & Co., KG • Bilanzen und steuer­licher Belas­tungs­ver­gleich für einen typischen Fall • Häufige Klauseln eines Gesell­schafts­ver­trags im Zivil- und Steuer­recht (=Schwer­punkt des Seminars) • Umwandlung der Muster-GmbH in GmbH & Co.KG (nur Zivil­recht) • GmbH & Co. KG: Gestal­tungs­tipps, Steuer­fallen • Betrieb­sauf­spaltung: Faust­regeln und Fallstricke Die Teilnehmer erhalten ein ausführliches Skript mit vielen Beispielen und Muster­for­mu­lie­rungen.

Ihr Referent: Dr. Klaus Bauer, Rechts­anwalt, Fachanwalt für Steuer­recht, Pullach

Veranstalter Landesverband Saarland

§ 15 FAO - Die Rückabwicklung von Finanz­an­lagen - aktuelle Recht­spre­chung

Seminar
Beginn 13.00 Ende 18.30 Ort Hamburg
Zeitstunden 5

Erörtert werden aktuelle Entschei­dungen seit der letzten Veran­staltung im Januar 2018 zur Rückabwicklung von Finanz­an­lagen. Neben den Widerrufs- und Anfech­tungsmöglich­keiten geht es besonders um Schadenser­satz­ansprüche gegen Vermittler und Berater. Gegen­stand sind auch die Ansprüche gegen die Publi­kums­ge­sell­schaft, deren Gegen­ansprüche und Pflichten im Innenverhältnis der Gesell­schaft. Ein weiterer Schwer­punkt sind Ansprüche gegen Prospekt­ver­ant­wort­liche, Prospekt­gut­achter und Mittel­ver­wen­dungs­kon­trol­leure, Garanten und Hintermänner, außerdem Gründungs­ge­sell­schafter, Treuhand­kom­man­di­tisten und Organ­mit­glieder von Publi­kums­ge­sell­schaften. Hinsichtlich aller Ansprüche werden auch die Fragen des Verschuldens und des Mitver­schuldens, der Kausalität und der Schadenshöhe, darunter Zins- und Freistel­lungs­ansprüche, außergericht­liche Rechts­an­walts­kosten und schließlich Verjährungs­fragen erörtert. Auf die Entwicklung der Recht­spre­chung zum Verfah­rens­recht wird jeden­falls schriftlich hinge­wiesen.

Jeder TN erhält ein aktuelles Exemplar des Kursbuchs Rückabwicklung als pdf.

Der gegebenenfalls zu aktualisierende Themenkatalog umfasst folgende Stichworte:
Ansprüche gegen Publikumsgesellschaften
Ansprüche der Publikumsgesellschaften beziehungsweise ihrer Gläubiger
Ansprüche der Publikumsgesellschafter untereinander
Emittentenhaftung
Pflichten bei der Anlageberatung/ Anlagevermittlung
Grundsätze der Prospekthaftung
Haftung nach dem WpHG
Haftung nach dem WPÜG
Haftung Prospektgutachter, Mittelverwendungskontrolleur
Hintermannhaftung
Haftung Gründungsgesellschafter/ Treuhänder
Haftung Aufsichtsrat
Bereicherungs- und Rückabwicklungsansprüche
Deliktische Haftung
Verschulden
Mitverschulden
Kausalität
Schaden und Schadenshöhe
Verjährung
Verwirkung

Notarielle Fachprüfung - optimale Vorbe­reitung auf die mündliche Prüfung

Notarakademie
Beginn 16.30 Ende 17.00 Ort Berlin
Zeitstunden 10

Thema:
In einer Kleingruppe von maximal 10 Teilnehmern werden Sie in intensiver Form und realitätsnah auf den mündlichen Teil der notariellen Fachprüfung vorbereiten. Die Kurzvorträge (Aktenvortrag) und das Gruppenprüfungsgespräch werden anhand von Problematiken aus dem Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht sowie des Registerrechts simuliert und geübt.

Symposium des Deutschen Anwalt­vereins: „Fehler­kultur in der Rechts­pflege – wie geht es weiter?“

DAV-Symposium
Beginn 18.00 Ende 22.00 Ort Berlin

Der Deutsche Anwaltverein blickt auf ein spannendes Jahr 2018 zurück, in dem es auch um ein besonderes Thema ging: Fehlerkultur in der Rechtspflege.

Fehlerkultur – das ist die Frage, wie man mit dem Unvermeidlichen, nämlich dem Fehler, umgeht. Juristen sind ausgebildet auf hohem Niveau. Es ist Teil ihrer beruflichen DNA, Recht zu haben. Das gilt sowohl für die Justiz als auch für die Anwaltschaft. Fehler sind negativ konnotiert, weshalb der Umgang mit ihnen so schwer fällt. Es hat sich gezeigt: Eine offene Debatte über den Umgang mit Fehlern in der Rechtspflege kann dazu beitragen, Prozessabläufe zu verbessern und das Vertrauen der Rechtssuchenden in das Recht zu bestärken.

Auch der Deutsche Anwaltstags 2018 in Mannheim, der Jahreskongress der deutschen Anwaltschaft, hatte sich diesem Motto verschrieben – und wurde zum Erfolg! Obwohl beim Motto „Fehlerkultur in der Rechtspflege“ zunächst einige skeptisch gewesen waren, wurde deutlich: Anwältinnen und Anwälte sind so professionell, dass sie auch über Fehler sprechen wollen. Ein Anfang ist gemacht. Aber es soll weitergehen.

Deshalb möchten wir Sie gerne einladen am

Donnerstag, den 24. Januar 2019 um 18 Uhr ins DAV-Haus in Berlin,

um gemeinsam mit unseren Gästen über das Thema Fehlerkultur zu sprechen und die Diskussion weiterzuführen.

Programm


Gespräch:

Prof. Dr. Jan U. Hagen, ESMT Berlin, im Gespräch mit DAV-Präsident Ulrich Schellenberg, Rechtsanwalt und Notar.

Vorträge:

Prof. Dr. Martin Diller, Rechtsanwalt und zuständig für das Risikomanagement bei der Kanzlei Gleiss Lutz in Stuttgart: „Fehler- und Risikomanagement in der Anwaltssozietät“

Rechtsanwältin und Notarin Ruth Nobel, Vorsitzende des Forums Junge Anwaltschaft im DAV: „Fehlerkultur aus der Perspektive einer jungen Einzelanwältin“

Fragen und Antworten: Diskussion mit den Teilnehmern

Gesamtmoderation: Alfred Eichhorn

Ab 21 Uhr Get-together: Gemütlicher Ausklang bei Speis und Trank

Melden Sie sich jetzt an! Die Teilnahme ist kostenfrei!

Freitag

Verbraucherkreditrecht

Seminar
Beginn 12.30 Ende 18.00 Ort Berlin
Zeitstunden 5

Dozent: Marko Sabrowsky, Rechtsanwalt, Hannover

Erläuterungs­pflicht - Kreditwürdigungsprüfung - Immobiliar-Verbrau­cher­dar­lehen- Preis­an­gaben - Widerruf - Kündigung - Vorfälligkeits­entschädigung - Darle­hens­ver­mittler u.a. 

Mit (FAO-) Teilnah­me­be­schei­nigung.

Teilnah­me­beitrag für Mitglieder: 140,00 EUR, für Nicht­mit­glieder: 220,00 EUR zzgl. UST.

Anmeldung per Mail: mail@berliner-anwaltsverein.de. Sie erhalten als Bestätigung die Rechnung ca. eine Woche vor der Veranstaltung.

 

Samstag

Teilzeit­arbeit und Befristung - Refresher und Update

Seminar
Beginn 09.00 Ende 14.30 Ort Hamburg
Zeitstunden 5

Thema:
Teilzeitarbeit gewinnt rechtspolitisch zunehmend an Bedeutung. Die rechtssichere Gestaltung von Befristungen stellt eine Herausforderung für Arbeitgeber dar. Die Systematik des Teilzeit- und Befristungsrechts wird anhand der Rechtsprechung erörtert und aktuelle Entwicklungen werden besprochen.