Veran­stal­tungs­ka­lender

Fortbildung braucht jeder

Dezember
Donnerstag

31. Fachan­walts­lehrgang Sozial­recht

Fachanwaltslehrgang
Beginn 09.00 Ende 14.00 Ort Hannover
Zeitstunden 120

Baustein 1:
Verfahren (SGB X und SGG)
Grundlagen (SGB I, SGB IV) und Gebühren

Freitag, 19.10.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 20.10.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 21.10.2018 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 2:
Leistungsbereich Alter und Invalidität (Rentenversicherung)

Freitag, 09.11.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 10.11.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag , 11.11.2018 09:00 - 14:00 Uhr 1. Klausur

Baustein 3:
Leistungsbereich Behinderung, Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden
Medizinische Grundlagen
Leistungsbereich Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung

Freitag, 23.11.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 24.11.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 25.11.2018 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 4:
Leistungsbereich Unfall
Leistungsbereich Pflege

Freitag, 07.12.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 08.12.2018 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 09.12.2018 09:00 - 14:00 Uhr 2. Klausur

Baustein 5:
Leistungsbereich Krankheit
Grundlagen der Krankenversicherung
Vertragsarztrecht

Freitag, 18.01.2019 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 19.01.2019 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 20.01.2019 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 6:
Leistungsbereich Grundsicherung für Arbeitssuchende; Sozialhilfe; Familie; Ausbildungsförderung

Freitag, 01.02.2019 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 02.02.2019 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 03.02.2019 09:00 - 14:00 Uhr 3. Klausur

Januar
Mittwoch

Essener sozial­recht­liches Abend­gespräch 2019

Beginn 18.30 Ende 21.30 Ort Essen
Thema

Entschädigung wegen überlanger Verfah­rens­dauer

Inhalt

Bei überlangen Verfahren ermöglicht der auch über das SGG anwendbare § 198 GVG die Geltend­ma­chung von Entschädigungs­ansprüchen. Herr Dr. Kahlert ist Mitglied des für Entschädigungs­ver­fahren zuständigen 11. Senats des LSG Nordrhein-Westfalen. Er wird über Voraus­set­zungen und Rechts­folgen des § 198 GVG referieren. 

Kosten

Es wird ein Gästebeitrag von 50.- EUR inkl. Abendessen & Getränken berechnet.

Bitte melden Sie sich ab jetzt bei der Geschäftsstelle des EANV unter geschaeftsstelle@eanv.de an.

Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wäre es schön, wenn Sie sich bis 2 Tage vor der Veranstaltung anmelden. Natürlich dürfen Sie sich auch weiterhin kurzfristiger anmelden.

Bei einer späteren Anmeldung wird Ihnen die Teilneh­merbestätigung aller­dings nicht mehr an dem Abend direkt ausgehändigt, sondern nachträglich per Post zugesendet.

Sollten Sie Fragen zu unseren Abendgesprächen haben, kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle des EANV:  E-Mail: geschaeftsstelle@eanv.de oder telefonisch 0201-777269.

Veranstalter Essener Anwalt- und Notarverein e.V.
Februar
Montag

Einführung Betreu­ungs­recht

Seminar
Beginn 14.30 Ende 17.30 Ort Hamburg

Die Veranstaltung richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die im Zusammenhang des
Betreuungsverfahrens als Berufsbetreuer oder Verfahrenspfleger tätig sein wollen.

Es werden die Grundzüge des materi­ellen und prozes­sualen Betreu­ungs­rechts vorge­stellt.

Schwer­punkte:

Ablauf des Verfahrens
gerichtliche Aufsicht, Zusammenarbeit des Berufsbetreuers mit dem Betreuungsgericht
Zuständigkeitsfragen (sachlich, örtlich, funktionell)
die Rollen der jeweiligen Verfahrensbeteiligten
unterschiedliche Aufgabenkreise
Betreuervergütung, Verfahrenspflegervergütung

Es wird ein Überblick über die Voraussetzungen für die Vergabe von Berufsbetreuungen in Hamburg
geboten.

Mittwoch

Einst­wei­liger Rechts­schutz in sozial­ge­richt­lichen Verfahren

Seminar
Ort Köln
Zeitstunden 4

Einstweiligen Rechtsschutzverfahren kommt in sozialgerichtlichen Verfahren unvermindert eine große Bedeutung zu. Über alle Rechtsgebiete des Sozialrechts gesehen stellen diese rund 10 % aller erstinstanzlichen Eingänge. Dabei gilt es aus anwaltlicher Sicht viele Besonderheiten zu beachten, die entscheidend für den Erfolg des Verfahrens und - auch - eines Antrages auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe sind. Das Seminar beschäftigt sich mit folgenden Schwerpunkten:
-    Grundsätzliche Unterscheidung zwischen der Anordnung bzw. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels durch die Behörde oder durch das Gericht einerseits und dem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
-    Risiken und Vorteile einstweiliger Rechtsschutzverfahren
-    Voraussetzungen der Anordnung bzw. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels durch die Behörde oder durch das Gericht
-    Voraussetzungen eines Antrages auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
-    Anwaltlicher Vortrag und Glaubhaftmachung, Mittel der Glaubhaftmachung
-    Beschwerdeverfahren, Regelung des § 199 Abs. 2 SGG
-    Rechtsnatur des Ausführungsbescheides, Wirkungen des Ausgangs des Hauptsacheverfahrens
-    Fallbeispiele aus verschiedenen Rechtsgebieten (Grundsicherung für Arbeitssuchende, Sozialhilfe, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung)

Kostenbeitrag Jungmitglied: € 120,00
Kostenbeitrag Mitglied: € 140,00
Kostenbeitrag Nichtmitglied: € 180,00
inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepause, W-Lan
Eine Teilnahmebescheinigung gemäß § 15 FAO wird für  4 Std. erteilt.

Veranstalter Kölner Anwaltverein e.V.
Mittwoch

§ 15 FAO - Update Betreu­ungs­recht

Seminar
Beginn 14.30 Ende 17.30 Ort Hamburg
Zeitstunden 3

In dieser Veran­staltung, die das „Einsteiger-Seminar“ fortführt und vertieft, werden spezi­fische Pro-bleme und Fallkon­stel­la­tionen aus dem gericht­lichen Betreu­ungs­ver­fahren anhand von Beispielfällen analy­siert.

Typische Fragen aus
dem Vergütungsrecht,
dem Bereich der Genehmigungstatbestände,
den gesetzlichen Anforderungen an den Berufsbetreuer,
der Verpflichtung zum Jahresbericht und der Rechnungslegung,
werden Lösungen zugeführt. Hierbei können Tipps „aus der Praxis“ erteilt werden.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die im Zusammenhang des Betreuungsverfahrens als Berufsbetreuer oder Verfahrenspfleger tätig sein wollen oder sind, werden informiert, zum Beispiel über
den „Hamburger Musterbericht“
die korrekte Berechnung und Vergütung
den Einfluss von nachlassgerichtlichen Abläufen auf das Betreuungsverfahren
den Immobilienkauf und andere sachenrechtliche Vorgänge im Betreuungsverfahren
den Tod des Betreuten und dessen Auswirkungen auf das Betreuungs- und Vergütungsverfahren
Abwesenheits- und andere Pflegschaften, die vom Betreuungsgericht eingerichtet werden
weitere Themen, die sich als Fragestellung aus dem Einsteigerseminar vom 4. Februar 2019 ergeben haben.

Mittwoch

Online-Seminar­reihe Sozial­recht: Aktuelle Fälle und Entschei­dungen 2019 - 1. Quartal

Online-Seminar
Beginn 14.00 Ende 16.45
Zeitstunden 2,5

Thema:
Die Seminarreihe gibt Ihnen einen Überblick über die neueste Rechtsprechung zum gesamten Sozialrecht. Quartalsweise werden die für die tägliche Praxis relevanten Entscheidungen aus allen Sozialgesetzbüchern vorgestellt.

März
Freitag

Wenn Eltern alt und (pflege-)bedürftig werden - auf der Schnitt­stelle von Familien-, Sozial- und Erbrecht

Seminar
Beginn 09.00 Ende 18.00 Ort Hamburg
Zeitstunden 15

Thema:
Wenn Eltern alt und (pflege-)bedürftig werden, stellen sich in der anwaltlichen Beratung und Vertretung Fragen danach, welche sozialrechtlichen Leistungen unter welchen Voraussetzungen zustehen. Elternunterhalt und Schenkungsrückforderung dominieren den Beratungsbedarf genauso wie der Verbrauch des potenziellen Erbes durch Geschwisterkinder und die Entlohnung geleisteter Pflege.

Freitag

Auswertung psych­ia­tri­scher Sachverständigen­gut­achten im Recht der gesetz­lichen Renten­ver­si­cherung

Seminar
Beginn 09.00 Ende 18.00 Ort Köln
Zeitstunden 7,5

Thema:
Psychische Erkrankungen sind regelmäßiger und kontroverser Gegenstand sozialgerichtlicher Streitigkeiten, insbesondere in Verfahren über Rente wegen Erwerbsminderung. Von besonderer Bedeutung sind insoweit Qualitätsmerkmale der psychiatrischen Begutachtung sowie der vom BSG bereits seit 1964 geforderte strenge Prüfungsmaßstab. Aktuelle Bedeutung hat dieser Komplex durch die aufgedeckten Betrugs- und Überprüfungsfälle der Deutschen Rentenversicherung Westfalen gewonnen. Abschließend soll gezeigt werden, wann und wie man als Anwalt auf das Verfahren Einfluss nehmen kann.

April
Donnerstag

§ 15 FAO - Der Sachveständigen­beweis im Sozial­recht, Medizin­recht und Versi­che­rungs­recht

Seminar
Beginn 14.00 Ende 19.30 Ort Hamburg
Zeitstunden 5

Bei den körperbe­zo­genen Sozial­ge­setzbüchern sowie im Arzthaf­tungs­recht als auch im Perso­nen­ver­si­che­rungs­recht hängt der Ausgang eines Verfahrens in der Regel von einem medizi­ni­schen Sachverständigen­gut­achten ab. Rechtsanwälte haben auch ohne medizi­nische Kennt­nisse genügend Stell­schrauben und Punkte, um hier sachge­recht tätig zu werden. Das gesamte Recht des Sachverständigen­be­weises wird im Überblick besprochen, wobei die praxis­re­le­vanten Schwer­punkte im Fokus liegen.

Schwerpunkte:
Beweisanordnung/ Beweisbeschluss
Befangenheit
Wann darf der Sachverständige delegieren?
Anwesenheitsrecht von Dritten während der Untersuchung
Psychiatrische Gutachten
Kausalität
Gesetz zur Änderung des Sachverständigenrechts - die Auswirkungen
Aktuelle Rechtsprechung