Fortbildung für Anwältinnen und Anwälte

DAV-Veran­stal­tungs­ka­lender

Zur Wettbe­werbs- und Zukunfts­si­cherung der Anwalt­schaft gehören auch zeitgemäße Quali­fi­ka­tions- und Weiter­bil­dungs­an­gebote, die dem hohen Profes­sio­na­li­sie­rungsgrad des Anwalts­be­rufes gerecht werden. Der DAV hat sie!

Sowohl die örtlichen Anwalt­vereine als auch die Arbeits­ge­mein­schaften bieten ihren Mitgliedern kostengünstige Fortbil­dungen. In unserem Veran­stal­tungs­ka­lender finden Sie alle Termine im Überblick.

 

Oktober
Samstag

32. Fachan­walts­lehrgang Sozial­recht

Fachanwaltslehrgang
Beginn 09.00 Ende 14.00 Ort Dortmund
Zeitstunden 120

Baustein 1:
Verfahren (SGB X und SGG)
Grundlagen (SGB I, SGB IV) und Gebühren

Freitag, 13.09.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 14.09.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 15.09.2019, 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 2:
Renten wegen Alter und Erwerbsminderung

Freitag, 27.09.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 28.09.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 29.09.2019, 09:00 - 14:00 Uhr 1. Klausur

Baustein 3:
Leistungsbereich Behinderung, Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden
Medizinische Grundlagen
Leistungsbereich Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung

Freitag, 11.10.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 12.10.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 13.10.2019, 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 4:
Leistungsbereich Unfall
Leistungsbereich Pflege

Freitag, 08.11.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 09.11.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 10.11.2019, 09:00 - 14:00 Uhr 2. Klausur

Baustein 5:
Leistungsbereich Krankheit
Grundlagen der Krankenversicherung
Vertragsarztrecht

Freitag, 29.11.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 30.11.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 01.12.2019, 09:00 - 18:45 Uhr

Baustein 6:
Leistungsbereich Grundsicherung für Arbeitssuchende; Sozialhilfe; Familie; Ausbildungsförderung

Freitag, 13.12.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Samstag, 14.12.2019, 09:00 - 18:45 Uhr
Sonntag, 15.12.2019, 09:00 - 14:00 Uhr 3. Klausur

Montag

Sitzung des Arbeits­kreises Sozial­recht

Beginn 17.30 Ende 20.30 Ort Berlin

Für Mitglieder des Berliner Anwalts­vereins ist die Teilnahme an der Sitzung kostenlos; es wird halbjährlich eine Teilnah­me­be­schei­nigung nach § 15 FAO ausge­stellt.

Um Anmeldung unter ak-sozial@berliner-anwaltsverein.de wird freundlich gebeten.

Dienstag

Die Patien­tenverfügung - Recht am Lebensende

Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00 Ort Köln
Zeitstunden 6

In Beachtung des Rechtes auf Selbstbestimmung sowie des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit setzt jede medizinische Heilbehandlungsmaßnahme die Einwilligung des Patienten nach angemessener Aufklärung voraus. Der Aufgabenkreis der Gesundheitssorge ist sowohl für Betreuer als auch Bevollmächtigte anspruchsvoll, müssen sie doch im Falle der Einwilligungsunfähigkeit des Betreuten/Vollmachtgebers stellvertretend Entscheidungen mit bisweilen weitreichenden Konsequenzen treffen. Das Seminar behandelt die Aufgaben und Pflichten des Betreuers/des Bevollmächtigten in den medizinischen Behandlungssituationen, in denen der Betreute/der Vollmachtgeber
"    entscheidungsunfähig ist
"    schwerstkranke und sterbende Menschen vorsorgliche Willenserklärungen in gesunden Tagen getroffen haben, die lebenserhaltende Maßnahmen untersagen.
Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes kommt in seinem Beschluss vom 14.11.2018 zu der Entscheidung, dass der Abbruch einer lebenserhaltenden Maßnahme keiner betreuungsgerichtlichen Genehmigung nach § 1904 BGB bedarf, wenn der Betroffene einen entsprechenden eigenen Willen bereits in einer wirksamen Patientenverfügung nach § 1901a Abs. 1 BGB niedergelegt hat.
Das Seminar verschafft Klarheit zu aktuellen Rechtsprechung des BGH zur Patientenautonomie am Lebensende und behandelt wichtige Rechtsfragen zum betreuungsgerichtlichen Genehmigungserfordernis nach § 1904 BGB und der Verantwortung, denen sich Betreuer/Bevollmächtigter u.a. beim Abbruch einer lebenserhaltenden Maßnahme bzw. einem Sterbewunsch des Betroffenen zu stellen haben.

Kostenbeitrag Jungmitglied: € 180,00
Kostenbeitrag Mitglied: € 210,00
Kostenbeitrag Nichtmitglied: € 270,00
inkl. Seminarunterlagen, Kaffeepause, W-Lan

Eine Teilnahmebescheinigung wird gemäß § 15 FAO für 6 Stunden erteilt.

Veranstalter Kölner Anwaltverein e.V.

Essener sozial­recht­liches Abend­gespräch 2019

Beginn 18.30 Ende 21.30 Ort Essen
Thema

Highlights der Recht­spre­chung des LSG Nordrhein-Westfalen und des BSG (andere Rechts­ge­biete)

Inhalt

Frau Lente-Poertgen stellt die aktuelle Recht­spre­chung des LSG Nordrhein- Westfalen und des BSG zu den übrigen Gebieten des Sozial­rechts vor.

Kosten

Es wird ein Gästebeitrag von 50.- EUR inkl. Abendessen & Getränken berechnet.

Bitte melden Sie sich ab jetzt bei der Geschäftsstelle des EANV unter geschaeftsstelle@eanv.de an.

Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wäre es schön, wenn Sie sich bis 2 Tage vor der Veranstaltung anmelden. Natürlich dürfen Sie sich auch weiterhin kurzfristiger anmelden.

Bei einer späteren Anmeldung wird Ihnen die Teilneh­merbestätigung aller­dings nicht mehr an dem Abend direkt ausgehändigt, sondern nachträglich per Post zugesendet.

Sollten Sie Fragen zu unseren Abendgesprächen haben, kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle des EANV:  E-Mail: geschaeftsstelle@eanv.de oder telefonisch 0201-777269.

Veranstalter Essener Anwalt- und Notarverein e.V.

Essener sozial­recht­liches Abend­gespräch 2019

Seminar
Sonstige
Beginn 18.30 Ende 21.30 Ort Essen
Zeitstunden 2,5

Frau Lente-Poertgen stellt die aktuelle Recht­spre­chung des LSG Nordrhein-Westfalen und des BSG zu den übrigen Gebieten des Sozial­rechts vor.

 

Kosten:            es wird ein Gästebeitrag von 50.- EUR inkl. Abendessen & Getränken berechnet

Bitte melden Sie sich bei der Geschäftsstelle des EANV unter geschaeftsstelle@eanv.de an

Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wäre es schön, wenn Sie sich bis 2 Tage vor der Veranstaltung anmelden.

Veranstalter Essener Anwalt- und Notarverein e.V.
Donnerstag

Sächsischer Anwaltstag 2019

Ort Dresden

Rahmenprogramm:

• Besuch der Semperoper
• Besichtigung des Grünen Gewölbes
• Weinprobe auf Weingut Hofl ößnitz
• weitere Vorträge im Tagungshotel (z.B. zum Thema Berufshaftpfl ichtversicherung, etc.)
• Festabend im Verkehrsmuseum mit geladenen Gästen aus Politik und Justiz
• Get-together mit DAV Jura-Slam 2019

Teilnahmegebühren:

Tagungskarte  01./02.11.2019
Mitglied eines Anwaltvereins: 149,00 €
Nichtmitglied: 300,00 €
Festabend im Verkehrsmuseum am 31.10.2019: 40,00 €
Get-together am 31.10.2019 mit DAV Jura-Slam 2019 im Bärenzwinger: Eintritt frei

Tagungsort:

Dorint Hotel Dresden
Grunaer Str. 14
01069 Dresden
(Tagungskontingent vorhanden; Preis DZ 129 EUR/Nacht; EZ 99 EUR/Nacht inkl. Frühstück)

Veranstalter AnwaltVerband Sachsen
November
Donnerstag

Damokles­schwert Sozialamt

Referent: Prof. Dirk Zeranski
Veranstaltungsort: MaxHaus
Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf (Parkhäuser: Rheinufertunnel, Ausgang Filmmuseum oder Parkhaus am Carlsplatz)
Datum: Donnerstag, 07.11.2019 von 11:00 Uhr - 17:00 Uhr
Kosten
190,00 € zzgl. d. gesetzl. USt für Mitglieder
95,00 € zzgl. d. gesetzl. USt für Mitglieder, die noch nicht länger als 3 Jahre zugelassen sind.
(Nachweis bitte mit Anmeldung vorlegen!)
240,00 € zzgl. gesetzlicher USt. für sonstige Teilnehmer
§ 15 FAO: 5 Zeitstunden für Familien-, Erb- oder Sozialrecht
Freitag

Amtser­mittlung und Beweis­antrag im sozial­ge­richt­lichen Verfahren

Seminar
Beginn 09.00 Ende 18.00 Ort Dortmund
Zeitstunden 7,5

Thema:
Das Amtsermittlungsprinzip prägt die Sozialgerichtsbarkeit. Die Ermittlung des entscheidungserheblichen Sachverhalts ist nicht allein Aufgabe des Gerichts. Auch Rechtsanwälte sollten das Gericht durch das Stellen von Beweisanträgen zur vollständigen Sachverhaltsermittlung veranlassen. Sie erhalten die Chance, die Richtung des Verfahrens zu beeinflussen, die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und wahren auch die prozessualen Möglichkeiten der Mandanten in den Rechtsmittelinstanzen. Gleichzeitig ist es wichtig, die getroffenen Maßnahmen des Gerichts zu verstehen und mit den Ergebnissen der gerichtlichen Amtsermittlung zutreffend umzugehen.

13. Deutscher REHA-Rechtstag

Fachtagung
Beginn 09.30 Ende 17.00 Ort Berlin
Zeitstunden 6,5

Vortragsthemen:
* Das neue Leistungserbringungsrecht der Eingliederungshilfe: Überblick, notwendige Bestandteile der Leistungsvereinbarung, Erfahrungen aus Sicht der Leistungsträger, Erfahrungen aus Sicht der Leistungserbringer
* Qualitätssicherung in der Rehabilitation: Abgrenzung und Zuständigkeit bei konkurrierenden Qualitätssicherungsverfahren
* Genehmigungsfiktion nach § 18 SGB X: aus wissenschaftlicher, richertlicher und anwaltlicher Sicht
* Aktuelle Rechtsprechung der Sozialgerichte zu Reha-Schiedsstellen nach § 111b SGB V

2 parallele Arbeitsgruppen am Nachmittag
Arbeitsgruppe 1: Erhebung, Nutzung und Übermittlung von Gesundheitsdaten bei Reha- und Teilhabeleistungen – Datenschutz nach der DSGVO
Arbeitsgruppe 2: Abgrenzung von Pflege und sozialer Teilhabe (aus wissenschaftlicher Sicht, aus Sicht der Leistungserbringer, der Krankenkassen und der EGH-Leistungsträger)

Mittwoch

„Highlights“ aus den Schnitt­stellen des Arbeits-und Sozial­rechts

Seminar
Beginn 11.30 Ende 18.00 Ort Stuttgart
Zeitstunden 6
- unter besonderer Berücksichtigung der Rechte der behinderten Menschen im Arbeitsverhältnis


Arbeitsrecht und Sozialrecht haben in der Praxis viele Schnittstellen. In dieser Fortbildung werden aktuelle Probleme behandelt, die jeder Praktiker, der im Arbeits- und Sozialrecht tätig ist, kennen sollte. In diesem Seminar werden die Themenbereiche Risiken der Scheinselbstständigkeit, sozialversicherungsrechtliche Folgen bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen dargestellt. Daneben bilden ausgewählte Probleme aus dem Schwerbehindertenarbeitsrecht einen speziellen Schwerpunkt. Die aktuelle Rechtsprechung des BAG zum Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung, der behinderungsgerechten Beschäftigung und des besonderen Kündigungsschutzes bzw. der ordnungsgemäße Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung wird mit praktischen Handlungsempfehlungen (Klageanträge/Anhörung/ Streitwert usw.) dargestellt.

Das Seminar wird abgerundet  durch aktuelle Probleme beim Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand.