Bamberger Ausbil­dungs­messe 2017

Wie in jedem Jahr veranstaltete der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Bamberg am Samstag, 08.07.2017, die 16. „Ausbildungsmesse:BA“, die wichtigste regionale Kontakt- und Informationsplattform für alle Schülerinnen, Schüler und Eltern. 134 Betriebe und Institutionen, so viele wie nie zuvor, nutzten die Gelegenheit, ihre Angebote und sich selbst als attraktive Ausbilder zu präsentieren. Trotz der Hitze - das Thermometer überschritt bereits am Vormittag die 30°C-Marke - kamen 3.235 Besucher (Angabe des Veranstalters) in die Bamberger Brose Arena, womit der Rekord des Jahres 2016 nochmals übertroffen wurde.

Obwohl die Ausbil­dungs­si­tuation im Raum Bamberg und im Bezirk der Rechts­an­walts­kammer Bamberg noch immer als zufrie­den­stellend bezeichnet werden kann, sowohl was die Ausbil­dungs­be­reit­schaft der Kanzleien als auch was das Interesse am Ausbil­dungs­beruf betrifft, ließen es sich Kammer und Bamberger Anwalts­verein nicht nehmen, erneut einen Messe­stand zu besetzen. Mit Unterstützung der Staat­lichen Berufs­schule III in Bamberg wurde die Ausbildung zum/zur Rechts­an­walts­fachan­ge­stellten und die Fortbildung zum/zur Geprüften Rechts­fachwirt/in vorge­stellt. Rechts­anwalt Rainer Riegler und Oberstu­di­enrat Thomas Hein am Vormittag sowie Rechtsanwältin Martina Leuteritz und Rechts­anwalt Oliver Leuteritz am Nachmittag erläuterten zahlreichen Messe­be­su­chern die Vorzüge einer quali­fi­zierten Ausbildung in einer Anwalts­kanzlei.

Das Resümee der fünfstündigen Veran­staltung fällt durchweg positiv aus. Auch wenn nicht jedem der Beruf des/der Rechts­an­walts­fachan­ge­stellten geläufig war, konnte man erkennen, dass die Neugier im Laufe der Gespräche wuchs und sowohl die Infor­ma­tionen als auch die zahlreich vorhan­denen Flyer, Broschüren und Give aways dankbar entge­gen­ge­nommen wurden. Und das Interesse einer nicht unerheb­lichen Zahl junger Männer war mehr als ein Indiz dafür, dass in einem Anwaltsbüro auch Tätigkeiten im nicht­an­walt­lichen Aufga­ben­be­reich keine Frauendomäne sein müssen oder gar für das männliche Geschlecht ungeeignet sind.