Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte/r

ReNo – Ein Beruf mit Anspruch und Zukunft

Ohne Rechts­an­walts­fachan­ge­stellte oder Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte funktio­niert – fast – kein Anwaltsbüro. Der Deutsche Anwalt­verein unter­stützt das Ausbil­dungs­en­ga­gement seiner Mitglieder, seit 1991 kompetent beraten von seinem Reno-Ausschuss.

Reno-Ausbildung

Seit Jahren eine unent­behr­liche Handrei­chung des DAV für Anwäl­tinnen und Anwälte, die Fachan­ge­stellte ausbilden möchten: Das Azubi-Merkblatt mit wertvollen Hinweisen zu Ausbil­dungs­ver­gütung, Arbeitszeit, Urlaub usw.

Rechts­an­walts- und Reno-Fachan­ge­stellte

Wer Fachan­ge­stellte beschäf­tigen möchte oder schon beschäftigt, findet im Merkblatt für Rechts­an­walts- und RENO-Fachan­ge­stellte Tipps zu Arbeits­vertrag und Vergütung, zu Sozial­leis­tungen, Fortbildung, Förder­mög­lich­keiten und mehr.

Muster-Arbeits­vertrag

Der DAV-Muster-Arbeits­vertrag für eine Mitar­bei­terin / einen Mitar­beiter in einer Anwalts­kanzlei ist – wie jeder Muster­vertrag – in jedem Einzelfall an die Beson­derheit des Falles anzupassen.

Ausbildungsrecht

Die duale Berufs­aus­bildung wird geleitet insbe­sondere vom Berufs­bil­dungs­gesetz (BBiG) und der ReNoPat-Verordnung. Diese und weitere Normen finden Sie unten.

Nach der Schule schon was vor? – Ausbil­dungs­kam­pagne für Schüle­rinnen und Schüler

Auf dem 58. Deutschen Anwaltstag 2007 in Mannheim hat der DAV unter dem Motto „Nach der Schule schon was vor?“ eine Ausbil­dungs­kam­pagne gestartet. Ziel der Kampagne: Schüle­rinnen und Schüler sollen auf den Beruf des / der Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellten aufmerksam gemacht werden. Örtliche Anwalt­vereine können Infor­ma­ti­ons­ma­terial für regionale Karrie­re­messen und Vortrags­ver­an­stal­tungen an Schulen bestellen.

Kostenlose Messestände für Veranstaltungen, Tage der offenen Tür etc., die sich nicht auf den Beruf Reno beziehen, können örtliche Anwaltvereine beim Deutschen Anwaltverein hier bestellen.

Eindrücke von Ausbil­dungs­messen

Zahlreiche Anwalts­vereine nehmen regel­mäßig die Möglichkeit wahr, die Werbe­ma­te­rialien des DAV zu bestellen und mit dem DAV-Stand auf Berufs­börsen und Ausbil­dungs­messen über den Ausbil­dungs­beruf des/der Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellten zu infor­mieren. Nachfolgend finden Sie aktuelle Berichte:

Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte/r – ein Beruf mit Anspruch und Zukunft

Bist Du Schüler/in und inter­es­siert daran, als Fachan­ge­stellte/r in einer Anwalts­kanzlei zu arbeiten? Wenn Du Infos zu einem Beruf mit Anspruch und Zukunft suchst, dann bist Du hier richtig.

Ein Beruf, so abwechs­lungs­reich wie das Leben.

Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte/r ist ein Bürojob, aber kein gewöhn­licher: Denn bei Deiner täglichen Arbeit hast Du regen Kontakt mit Menschen, die Recht suchen. Dabei geht es beispiels­weise um Verkehrs­un­fälle, Mietstrei­tig­keiten, Eheschei­dungen, Kündi­gungen von Arbeits­ver­hält­nissen, Strafsachen, Zahlungs­klagen, Strei­tig­keiten aus dem Reise­recht und so weiter und so fort. Also um all die kleinen und großen Probleme, die die Menschen haben und bei denen sie Rat bei ihrer Anwältin oder ihrem Anwalt suchen. Deine Aufgabe ist es, die Anwältin, den Anwalt oder den Notar in der Kanzlei bei ihrer Arbeit zu unter­stützen.

Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte/r – ein Beruf für Dich?

Wichtig ist, wie Du gegenüber anderen Menschen auftrittst. Freund­lichkeit, Verschwie­genheit und Geduld im Umgang mit Rat suchenden Mandanten sind unbedingte Voraus­setzung für Deinen Beruf als Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellte/r.

Ein bestimmter Schul­ab­schluss ist nicht vorge­schrieben, eine gute schulische Ausbildung in Haupt­schule, Realschule oder Gymnasium solltest Du aber mitbringen. Ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Englisch­kennt­nisse sowie mindestens mittlere Mathe­ma­tik­kennt­nisse sind ebenfalls Voraus­setzung. PC-Grund­kennt­nisse und Maschi­nen­schreiben sind darüber hinaus hilfreich. Was Du nicht kannst, lernst Du in der Ausbildung.

Neben der Arbeit in der Kanzlei zählen u.a. folgende Fächer zum Berufs­schul­un­ter­richt: Rechts­kunde, Wirtschafts­kunde, Sozial­kunde, Rechnungs­wesen, Prozess­recht, Gebüh­ren­recht, EDV und für Notar­fachan­ge­stellte außerdem Kosten­ordnung und Freiwillige Gerichts­barkeit. Die Ausbildung zur/zum Rechts­an­walts- und Notar­fachan­ge­stellten dauert in der Regel drei Jahre, kann aber verkürzt werden.

Fünf Gründe, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r zu werden.

  1. Der Beruf ist abwechslungsreich.
  2. Der Beruf ist krisensicher.
  3. Der Beruf ist anspruchsvoll.
  4. Der Beruf genießt ein hohes Ansehen.
  5. Der Beruf wird nie langweilig.
Weitere Infos

Mehr Informationen zum Beruf gibt es auf der Website der Agentur für Arbeit. Dort findest Du unter anderem einen Tagesablauf, der zeigt, wie ein typischer Arbeitstag aussehen kann.

Zuständig für die Aufsicht über die Berufsausbildung zur/zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/n sind die Rechtsanwaltskammern. Viele Kammern bieten Informationsmaterial zum Beruf. Eine Liste der 28 Kammern findest Du hier.

Auf eine Website möchten wir besonders hinweisen: Bei www.rak-koeln.de sagen Dir Kölner Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, warum sie ausbilden.