DAV-Depesche Nr. 11/18

1. Jede Kanzlei muss handeln: DAV-Merkblatt und DAV-Muster zur Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung fordert jede Kanzlei heraus, weil ab dem 25. Mai 2018 die Datenschutzbehörden bei Beschwerden über Kanzleien diesen nachgehen müssen. Damit sich jede Kanzlei auf das neue Datenschutzrecht vorbereiten kann, stellt der DAV Merkblatt, Muster und Checkliste bereit. Wie in fünf Schritten die Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt werden kann, erfahren Sie hier.

2. DAV beglückwünscht neue Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley

Der DAV beglückwünscht Dr. Katarina Barley zu ihrer Ernennung zur Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Mit ihrer langjährigen praktischen Erfahrung in der Justiz kennt sie die Anwaltsseite und deren Bedürfnisse und Herausforderungen gut. Der DAV wird der neuen Bundesregierung ein kompetenter Ansprechpartner in Rechtsfragen sein. Prioritäre Themen sind eine Anpassung des RVG, ein zeitgemäßes und modernes anwaltliches Berufsrecht sowie eine empirische Studie zum Zugang zum Recht in der Bundesrepublik. Auch den Schutz des anwaltlichen Berufsgeheimnisses wird der DAV im Auge behalten.

3. Keine Bürogemeinschaft mit Mediator – BGH veröffentlicht Urteilsgründe

Der BGH hat der Zusam­men­arbeit von einem Anwalt mit einem Mediator/Berufs­be­treuer in einer Bürogemeinschaft Ende Januar einen Riegel vorge­schoben. Jetzt liegen die Urteilsgründe vor. Mit welchem prozessualen Kniff sich die Richter aus der Affäre gezogen haben und warum das im letzten Jahr in Kraft getretene Gesetz zum Outsourcing die Karten für den Anwalt noch einmal neu mischen könnte, lesen Sie im Anwaltsblatt.

4. Verdachtsberichterstattung: Dialog zwischen Juristen und Journalisten

„Journalismus ist keine Jagd“, so Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbundes NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung, bei der gemeinsamen Veranstaltung des DAV und des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg im DJV. Der Fall Wedel hat die Diskussion um die Voraussetzungen für Grenzen der Verdachtsberichterstattung neu befeuert. Vor allem investigativer Journalismus wird häufig mit einer Rechtslage konfrontiert, bei der es Kriterien, aber keine Sicherheit gibt. Wie können Persönlichkeitsrechte berücksichtigt und trotzdem die Berichterstattung im öffentlichen Interesse vorangetrieben werden? „Die Grenze ist dann überschritten, wenn beim Leser kein Fragezeichen mehr verbleibt“, so Rechtsanwältin Gül Pinar, Mitglied des Strafrechtsausschusses des DAV. Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier. Einen kurzen Film dazu finden Sie hier.

5. Hard Brexit und die Folgen für LLP: Tipps aus erster Hand

Wenn nicht noch ein Verhandlungswunder passiert, kommt es am 29. März 2019 zum Hard Brexit: Was das für Anwaltskanzleien in der englischen Rechtsform der LLP bedeutet, klärte eine Veranstaltung des Berufsrechtsausschusses des Deutschen Anwaltvereins. Die Referenten, alle selbst LLP-Anwälte, lieferten wertvolle Tipps aus erster Hand – den ausführlichen Veranstaltungsbericht hat das Anwaltsblatt.

6. Interessenvertretung des DAV: Verpassen Sie keine Stellungnahme!

Der DAV bietet allen Besucherinnen und Besuchern seiner Website ab sofort die Möglichkeit, sich automatisch per E-Mail über die Veröffentlichung seiner neuesten Stellungnahmen informieren zu lassen. Die Anmeldung zum sogenannten News-Alert erfolgt hier. Tragen Sie im Online-Anmeldeformular einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und wählen Sie anschließend das für Sie relevante Thema oder Rechtsgebiet aus. Fortan erhalten Sie umgehend eine Benachrichtigung, sobald eine neue Stellungnahme des DAV zu dem von Ihnen angegebenen Themengebiet  im Newsroom auf anwaltverein.de veröffentlicht wurde.

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