Information
150 Jahre DAV: Präsidentin Edith Kindermann im Interview und Jubiläumsveranstaltungen beim virtuellen Anwaltstag
Der DAV feiert in diesem Jahr Geburtstag: Am 25. August vor 150 Jahren wurde er gegründet. Im Interview zu diesem Jubiläum schaut Präsidentin Edith Kindermann zurück auf 150 Jahre Anwaltsgeschichte. Gefeiert wird aber bereits beim virtuellen Anwaltstag mit zwei (kostenfreien) Jubiläumsveranstaltungen. Sie befassen sich mit der Rolle des DAV im Nationalsozialismus und dessen rechtsstaatlicher Aufarbeitung sowie mit der Geschichte der Frauen im DAV und in der Anwaltschaft. Jetzt online anmelden.
Deutscher Anwaltstag 2021
Im Spannungsfeld von dritter und vierter Gewalt
Ein Highlight gleich zu Beginn der Tagungswoche ist die gemeinsame Diskussionsveranstaltung des DAV und des Deutschen Journalisten-Verbands zur Gerichtsberichterstattung: Wie wichtig ist die Presse für die Justiz? Der Öffentlichkeitsgrundsatz dient der Transparenz und damit der Kontrolle der Rechtsprechung. Doch ist er auch im Sinne aller Prozessbeteiligten? Bei der Diskussion, moderiert von Corinna Budras (FAZ), geht es um generelle Abwägungsfragen (Öffentlichkeitsgrundsatz vs. Persönlichkeitsrechte), aber auch um praktische Überlegungen zur Gerichtsberichterstattung unter den speziellen Pandemie-Bedingungen. Montag, 7. Juni, ab 13.45 Uhr.
Anwaltspraxis
Prozessfinanzierer: Tipps für Anwaltspraxis und ein aktueller Marktüberblick
Die Geltendmachung von Ansprüchen vor Gericht kann teuer werden. Nicht jeder kann oder möchte das Kostenrisiko aus eigener Tasche tragen. In diesen Fällen kann die Einschaltung eines Prozessfinanzierers die Lösung sein. Warum das Thema auch Anwältinnen und Anwälte angeht, wie ein Prozessfinanzierer ins Boot geholt werden kann und eine aktuelle Markübersicht hat das Anwaltsblatt.
Anwaltsberuf
Anwalts-GmbH darf in ihrer Firma „partners“ verwenden
Eine Anwalts-GmbH darf in ihrer Firma den Zusatz „partners“ verwenden. Dieser Zusatz ist nicht für Partnerschaftsgesellschaften reserviert, entschied der BGH. Warum die Rechtsanwaltskammer mit ihrer Beanstandung der Firma keinen Erfolg hatte und warum beim BGH nicht der Anwaltssenat, sondern der II. Zivilsenat entschied, erläutert das Anwaltsblatt.
Rechtspolitik
Der DAV äußert sich zu EU-Vorschlägen für digitale Dienste und digitale Märkte
Wie sollen Plattformen zukünftig in Europa reguliert werden? Kommt ein europäisches NetzDG? Antworten auf diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit der Plattformregulierung hat der DAV in zwei Stellungnahmen erarbeitet. Zum einen äußert sich der DAV in seiner Stellungnahme Nr. 34/21 zu den geplanten Verpflichtungen, die Plattformen erfüllen müssen und kritisiert u. a. den anfallenden Bürokratieaufwand sowie das Verhältnis zum Datenschutz. Zum anderen analysiert der DAV in seiner Stellungnahme Nr. 36/21 den Gesetzesvorschlag der EU-Kommission für die Einordnung von Plattformen in den Binnenmarkt. Durch die Einführung dieses neuen Instruments stellen sich zahlreiche Abgrenzungsfragen, die der DAV in vier Kapiteln mit Lösungsvorschlägen kommentiert.
Deutscher Anwaltstag 2021
Ihr Ticket zum vDAT – als DAV-Mitglied zum Vorteilspreis!
Profitieren Sie auch dieses Jahr von attraktiven Rabatten für Mitglieder eines dem DAV angeschlossenen Vereins und für Mitglieder des FORUM Junge Anwaltschaft. Mitglieder im Anwaltverein und solche, die es noch werden wollen, zahlen nur die ermäßigte Teilnahmegebühr von 40-, € pro Fortbildungsstunde statt 53,50 € für Nichtmitglieder. (Neu)Mitglieder im FORUM Junge Anwaltschaft können sogar die reduzierte Teilnahmegebühr von 23,50 € in Anspruch nehmen. Falls der Beitritt zu Ihrem örtlichen Anwaltverein/zum FORUM Junge Anwaltschaft mit der Anmeldung zum Deutschen Anwaltstag 2021 erfolgt, wird bereits die ermäßigte Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt. Das Beitrittsformular finden Sie hier.
Information
DAV Jura-Slam – SPECIAL HOME EDITION
Die Final-Videos sind online, die Abstimmung ist freigeschalten. Es gilt: Jetzt den Lieblings-Slam liken! Der Jura-Slam Wettbewerb des DAV für Nachwuchsjuristinnen und –juristen geht aktuell in die Finalrunde. Acht Videos ohne Spezialeffekt und Schnitt stehen zur Wahl. Jetzt entscheidet die Community: Wer präsentiert den besten Jura-Slam? Jeder kann mitmachen. Einfach klicken und sich überraschen lassen! Welcher Slam gefällt am besten? Man kann bis zu drei Beiträge liken – und am Ende gewinnt der Slam mit der stärksten Bewertung! Es winken aber nicht nur Ruhm und Ehre, die Siegerin oder der Sieger erhält 1.000 Euro Preisgeld. Videos und Abstimmung unter www.jura-slam.de. Vote Now!
Rechtspolitik
DAV regt eigenständige Regelung des Gewerbemietrechts an
In einer Anhörung vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat Rechtsanwältin Dr. Ira Hörndler aus dem DAV-Gesetzgebungsausschuss Miet- und Wohnrecht angeregt, das Gewerberaummietrecht eigenständig zu regeln und dabei zwischen Kleingewerbetreibenden und Großmietern im b2b-Bereich zu differenzieren (zur Sachverständigen-Stellungnahme). Die bisherige Verweisung auf das Wohnraummietrecht führe teils zu unsachgemäßen Ergebnissen. Anlass war eine Anhörung am 19. Mai 2021 zum Entwurf eines Mietrecht- und Gewerberaummietrechtsergänzungsgesetzes (BT-Drs. 19/23116 und BT-Drs. 19/16837). Die Beiträge und Stellungnahmen können in der Mediathek des Bundestages hier (ab Minute 13) nachgehört und nachgelesen werden.
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
In der Welt+ (Abo) erläutert Prof. Dr. Thomas Mayen, bis vor kurzem Vorsitzender des Verfassungsrechtsausschusses, warum es legitim sein kann, dass die Bedürfnisse von Kindern in der Corona-Pandemie oft zu kurz gekommen sind: „Wenn eine Gefährdungslage besteht, die bekämpft werden muss, dann bestimmt sich die Frage, was gleich und was ungleich ist, nach dem Ziel der Gefahrenbekämpfung. Will man hier die Kinder von den Einschränkungen ausnehmen, muss man schon deutliche Anhaltspunkte haben, dass von ihnen keine Ansteckungsgefahr ausgeht. Das ist aber nicht so.“
Der Berliner Kurier (Print) beschäftigt sich mit den jährlichen Preiserhöhungen in der privaten Krankenversicherung. „Der Verbraucher muss nachvollziehen können, warum sein Tarif teurer wird“, so Florian Rosing, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht. „Wenn die Ausführungen der Versicherung nur sehr allgemein sind, sollte man stutzig werden.“
Dr. Natalie Oberthür, Vorsitzende des Ausschusses Arbeitsrecht, erläutert für WELT online, wie sich Arbeitnehmende beim Jobwechsel gegen ein schlechtes Zeugnis wehren können.
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