DAV-Depesche Nr. 31/21

Anwaltsberuf

BRAO: Neue Vertretungsregelung gilt seit 1. August 2021

Seit 1. August 2021 gelten neue Vertretungsregelungen in der BRAO. Und das beA kann die Schriftform ersetzen. Warum die BRAO jetzt ein Jahr vor dem Inkrafttreten der großen BRAO-Reform am 1. August 2022 geändert wurde, was jetzt bei der Vertreterbestellung gilt, wie das die Syndikusanwaltschaft trifft und welche weiteren (kleineren) Änderungen es in der BRAO gibt, erläutert das Anwaltsblatt.

Information

100.000 Profilaufrufe von Anwältinnen und Anwälten im Juli

Die Profilseiten der Anwältinnen und Anwälte auf anwaltauskunft.de wurden im Juli knapp 100.000 Mal aufgerufen. Damit wurde für das Jahr 2021 ein neuer Bestwert erreicht, der das gesteigerte Interesse in das Rechtsportal des DAV widerspiegelt. Die durch das Hochwasser ins Leben gerufene Bürgerhotline hat zusätzlich zu einer erhöhten Kontaktaufnahme beigetragen.

Anwaltspraxis

Haftungsfalle Präklusion in der Berufung: Worauf die Praxis achten sollte

Wann hat eine Berufung Aussicht auf Erfolg? Die Präklusionsvorschrift des § 531 ZPO kann zur Haftungsfalle werden. Anwältinnen und Anwälte sollten sich diese Frage daher rechtzeitig stellen. Über neue Angriffs- und Verteidigungsmittel kann man schon in der ersten Instanz nachdenken. Was Anwältinnen und Anwälte wissen müssen, erläutert das Anwaltsblatt.

Anwaltspraxis

Legal Tech in den Kanzleialltag übersetzen – wie es möglich wird

Legal Tech bedeutet schier grenzenloses Potential für Anwaltskanzleien. Nur muss dieses Potential auch für Anwältinnen und Anwälte im Kanzleialltag nutzbar gemacht werden. Fünf Juristinnen haben sich dieser Aufgabe angenommen. Was sie antreibt und welche außergewöhnlichen Ideen sie hatten, lesen Sie im Anwaltsblatt.

Information

DAV-Menschenrechtsausschuss unterstützt Anwaltschaft in Belarus

Die Repressionen gegen Anwältinnen und Anwälte in Belarus dauern weiter an. Im Zusammenhang mit den friedlichen Protesten steht auch die Anwaltschaft seit 2020 immer weiter unter Druck. Anwältinnen und Anwälten, die sich regierungskritisch äußern oder Demonstranten vertreten, drohen strafrechtliche Verfolgung ebenso wie Disziplinarmaßnahmen bis zum Entzug der Anwaltszulassung – wie im Fall von Rechtsanwalt Dmitriy Laevski Anfang Juli. Der DAV-Menschenrechtsausschuss hat sich daher einem weiteren Statement zur Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen angeschlossen.

Information

KOFA-Studie gibt Handlungsempfehlungen für Ausbildungsbetriebe

Berufsbild und Ausbildungsbetrieb attraktiv zur präsentieren sind nur zwei der Handlungsempfehlungen an Ausbildungsbetriebe aus der aktuellen KOFA-Studie 3/2021 (Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung). Weitere Tipps: Geflüchtete für die Ausbildung gewinnen, aktive Teilhabe an der Berufsorientierung von Jugendlichen, Möglichkeiten für Weiterbildung und Zusatzqualifikationen und insbesondere die Ansprache qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber durch digitale Lehrmethoden und Prozesse. Zwischen 2007 und 2020 sind Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage um 18,1 bzw. 24,6 Prozent gesunken. Dies liege teilweise daran, dass die Angebotszahlen in bestimmten Regionen sehr hoch sind, die Nachfrage aber eher gering ausfällt – oder umgekehrt.

Presseschau

Der DAV in ausgewählten Medien

Das ARD-Morgenmagazin (ab Minute 1:06) greift die DAV-Hochwasserhotline für Bürgerinnen und Bürger auf. Swen Walentowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, gibt einen kurzen Überblick, welche rechtlichen Fragestellungen die Betroffenen am meisten bewegen.

Im Interview mit der taz erläutert Dr. Rudolf Ratzel, Vorsitzender des Ausschusses Medizinrecht, unter welchen Umständen Impfpflichten für bestimmte Berufsgruppen denkbar wären.

Thomas Oberhäuser, Mitglied des Ausschusses Migrationsrecht, umreißt für die Zeitungen der NBR (hier Schwäbisches Tagblatt) die komplexe Rechtslage zu Abschiebungen nach Afghanistan und mahnt, derartige Entscheidungen müssten stets aufgrund von tagesaktuellen Entwicklungen getroffen werden.

Auch die Pressearbeit der Anwaltauskunft, in deren Anwaltssuche die Mitglieder der Anwaltvereine automatisch gelistet sind, ist erfolgreich. Ein Beispiel: Den Eltern eines dreijährigen Kindes steht ein Sechs-Stunden-Kindergartenplatz in Wohnortnähe zu – so berichtet die Westdeutsche Zeitung mit Verweis und Link auf das DAV-Rechtsportal Anwaltauskunft.de.

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