Interessenvertretung
DAV veröffentlicht Eckpunktepapier für künftige Legislaturperiode
Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl hat der DAV sein Eckpunktepapier veröffentlicht. Das Papier (siehe Pressemitteilung 33/21) beinhaltet die rechtspolitische Agenda der Anwaltschaft für die nächste Legislaturperiode und die Koalitionsverhandlungen. Hervorzuheben sind die Themen Digitalisierung, Zugang zum Recht, Bürgerrechte, Rechtsstaatlichkeit und die anwaltliche Berufsausübung. Dabei setzt sich der DAV für die Einbeziehung der Anwaltschaft in die kommenden Koalitionsverhandlungen ein. Mit dem Papier wurde auch ein Schreiben von DAV-Präsidentin Edith Kindermann an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der Fraktionen und der Parteien des Deutschen Bundestages versandt.
Information
Elternzeit: Was die Versorgungswerke bieten und wie eine „Rentenlücke“ vermieden werden kann
Während Mutterschutz und Elternzeit können die Beiträge zum Versorgungswerk der Rechtsanwälte häufig gesenkt oder ausgesetzt werden – doch das kann sich negativ auf die Rentenansprüche auswirken. Jedes Versorgungswerk hat hier ganz eigene Konditionen und Regelungen. Das Anwaltsblatt bietet eine Übersicht nach Bundesländern und eine Checkliste für Anwältinnen und Anwälte, um die „Rentenlücke“ zu vermeiden.
Anwaltsberuf
OLG Karlsruhe: Anwaltswechsel statt Terminaufhebung?
Anwälten und Anwältinnen mit erhöhtem Risiko für eine Coronainfektion legt das OLG Karlsruhe die Einschaltung eines Vertreters oder sogar einen Anwaltswechsel nahe, wenn sie langfristig daran gehindert sind, an Gerichts- oder Ortsterminen teilzunehmen. Weigere sich ein Richter, den Termin aufzuheben, sei er nicht befangen. Die Hintergründe erläutert das Anwaltsblatt.
Information
Wissen satt für 5 Euro: 15. Auflage des DAV-Ratgebers erhältlich
Auf mehr als 600 Seiten bündelt der DAV-Ratgeber Wissen von erfahrenen Praktikerinnen und Praktikern für den Anwaltsberuf. Mit dem inzwischen in der 15. Auflage erhältlichen Standardwerk gibt der DAV Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten eine Starthilfe für den Berufseinstieg mit umfangreichen Informationen an die Hand: vom Berufsrecht über Marketing bis hin zu Musterverträgen. Neu in der aktuellen Ausgabe: ein Kapitel rund um die digitale Kanzlei. Neben der Print-Ausgabe gibt es den Ratgeber auch wieder als kostenfreies E-Book. Weitere Informationen zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten unter www.anwaltverein.de/dav-ratgeber.
Information
Erfolgreich werben für den Ausbildungsberuf
Sie suchen überzeugende Information aus erster Hand und attraktive Argumente für eine Ausbildung in der Kanzlei? Teilen Sie das Kurzinterview/Video mit der angehenden Rechtsanwaltsfachangestellten Isabell Holm für die Bewerbung junger Ausbildungsinteressierten in Ihrem Netzwerk und überall dort, wo die Zielgruppe zu finden ist. Es handelt sich um einen Baustein der aktuellen Kampagne des Bundesverbandes der Freien Berufe e.V. „Ausbildung aus erster Hand“ und wirbt für die Ausbildung in einer Rechtsanwaltskanzlei.
Information
Was tun, wenn das Gericht nicht pünktlich ist?
Gerichte erwarten von Anwältinnen und Anwälten, dass sie pünktlich zum Verhandlungstermin erscheinen. Doch was gilt umgekehrt? Nicht selten kommt es bei Gericht zu Verzögerungen, sodass das Einhalten von Anschlussterminen für den Anwalt oder die Anwältin zu einer Herausforderung wird. Wie kann hier agiert werden, um weder Gericht noch Mandantschaft zu verärgern? In der Ethikfrage des Anwaltsblatts gibt ein Mitglied aus dem Ausschuss Anwaltsethik und Anwaltskultur Antworten.
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
LTO berichtet über das Forderungspapier mehrerer Anwalts- und Menschenrechtsorganisationen, u. a. von DAV, RAV und Pro Asyl, zum Umgang mit der katastrophalen Lage in Afghanistan. So wird ein sofortiger und formaler Abschiebestopp gefordert sowie die Einrichtung eines Aufnahmeprogramms für besonders gefährdete Personen.
Prof. Niko Härting, Mitglied des Ausschusses Informationsrecht, erläutert für das Handelsblatt, welchen Beratungsbedarf die DSGVO ausgelöst hat. So schätzt er, dass Anwaltshonorare für Datenschutzerklärungen in Höhe von jährlich 125 Millionen Euro eine „realistische Größe“ seien.
In der Badischen Zeitung (via dpa) erläutert Katrin Zimmermann aus dem Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht, welche Namensvarianten nach Eheschließung möglich sind.
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