Anwaltsberuf
ASSOCIATE SUMMIT im DAV-Haus am 13. Dezember 2024 in Berlin
Angestellte Anwältinnen und Anwälte werden immer mehr. Auch diese Kolleginnen und Kollegen möchten wir ansprechen. Daher richtet der DAV erstmals ein Forum speziell für Associates aus. Von „workload-balance“ über „building a brand“ bis „Partnertrack“ – die Veranstaltung wartet mit hochkarätigen Panels und spannenden Insights auf. Das Format ist auf Diskussion und Erfahrungsaustausch ausgelegt. Roundtables bieten die Möglichkeit, in kleineren Gruppen Fragen bzgl. Berufsrecht, Haftung, Ethik, Vollzeit / Teilzeit, Diversity und weiteren Themen zu besprechen. Das Networking Dinner rundet die Veranstaltung ab. Ein Muss für alle Associates! Informationen und Anmeldung unter https://anwaltverein.de/de/dav-associate-summit.
Anwaltsberuf
Reicht die Berufshaftpflichtversicherung noch im Hinblick auf KI?
Ist Ihre Berufshaftpflicht fit für die digitale Zukunft? Von ChatGPT bis Legal Tech – Neue Technologien bringen neue Haftungsrisiken. Lesen Sie im Anwaltsblatt, wie sich der Versicherungsschutz für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte im digitalen Zeitalter wandelt und worauf Sie achten müssen.
Interessenvertretung
Anpassung von §§ 43a, 45 BRAO – Sozietätswechsler
Der DAV fordert in seiner Stellungnahme Nr.75/24 eine Neuregelung im Bereich der Interessenkollision. Um die Verhältnismäßigkeit von Eingriffen in die Berufsfreiheit mit Blick auf eine veränderte Lebenswirklichkeit weiter zu gewährleisten, spricht sich der DAV in Fällen von Sozietätswechslern für eine Widerspruchslösung im Rahmen der Sozietätserstreckung (§ 43a Abs. 4 S. 4 BRAO) aus. Außerdem fordert er die Erstreckung der Ausnahme vom Tätigkeitsverbot auf bestimmte Gruppen wissenschaftlicher Mitarbeiter (§ 45 Abs. 2 S. 2, S.3 BRAO).
Information
Umfrage für AnwBl Heft 4: Wie halten Sie es mit der Vorsorge?
Setzen Sie auf das Versorgungswerk oder sorgen Sie ggf. darüber hinaus vor? Heft 4 des Anwaltsblatts wird sich dem Schwerpunkt „Vorsorge“ widmen. Hier wollen wir auch die Ergebnisse dieser Umfrage präsentieren und bitten Sie daher, sich wenige Minuten Zeit zu nehmen und nachfolgend 8 Fragen zum Thema zu beantworten.
Anwaltspraxis
Planungsfehler kosten Anwältin die Wiedereinsetzung
Schlechtes Zeitmanagement, Ausweis nicht dabei und im Gericht verirrt, der Anwaltsgerichtshof NRW vermochte hier kein Auge mehr zuzudrücken. Der Antrag einer Anwältin auf Wiedereinsetzung scheiterte an einer Verkettung vermeidbarer Planungsfehler. Die Einzelheiten im Anwaltsblatt.
Information
AnwaltsBla-Umfrage: Recht ungewöhnlich – exotische Rechtsgebiete
Auch für Heft 4 des Anwaltsblatts starten wir wieder eine Umfrage, um über die Ergebnisse in der Rubrik „AnwaltsBla“ mit einem Augenzwinkern zu berichten. Diesmal würden wir gerne von Ihnen erfahren, mit welchen exotischen Rechtsgebieten Sie schon in Berührung gekommen sind und bitten Sie, sich vier Minuten für unsere Umfrage Zeit zu nehmen.
Rechtspolitik
Strafrecht: DAV in Anhörung zum Schutz von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften
Der DAV ist gefragter Berater der Rechtspolitik – so auch am 14. Oktober, als Dr. Rainer Spatscheck, Vorsitzender des Ausschusses Strafrecht, den DAV in einer Anhörung zu einem Gesetzentwurf zum Schutz von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften vertrat. Spatscheck betonte die DAV-Position, dass das Strafrecht Ultima Ratio sein müsse. Vor diesem Hintergrund erscheine der vorliegende Gesetzentwurf fraglich: Alle Handlungen, die hier neu mit Strafe belegt werden sollten, seien bereits strafbewehrt. Der Entwurf unterstelle außerdem die Symbolwirkung neuer Straftatbestände. Empirisch sei ein solche aber nicht nachweisbar. Vielmehr gelte es, auf Prävention zu setzen.
Information
Studierende erbringen herausragende Leistungen
Der DAV gratuliert zu den außerordentlichen Leistungen aller Studierenden beim diesjährigen Soldan Moot Court zur anwaltlichen Berufspraxis. Der Preis des DAV für den besten Beklagtenschriftsatz, eine Einladung zum Anwaltstag nach Berlin, geht an das Team III der Bucerius Law School. Herzlichen Glückwunsch! Erneut haben die Studierenden hohes Engagement gezeigt. Die 31 teilnehmenden Teams analysieren als Interessenvertreter:innen einen Fall rechtlich, würdigen Beweismittel und formulieren Rechtsmeinungen. Die Hans-Soldan Stiftung hat gemeinsam mit der BRAK, dem DAV, der auch mit einem Infostand vor Ort war, und dem Deutschen Juristen-Fakultätentag wieder eine großartige Veranstaltung für Jura-Studierende umgesetzt.
Information
Law Made in Germany-Symposium in Prag mit deutsch-tschechischem Rechtsdialog
Eröffnet vom tschechischen stellvertretenden Justizminister, der Staatssekretärin des BMJ und dem Deutschen Botschafter in Prag fand am 10. Oktober 2024 im Goethe Institut in Prag ein Symposium der Initiative „Law – Made in Germany“ des DAV statt, das mit großer Hilfe des DAV-Tschechien ermöglicht wurde. Deutsche und tschechische Referent:innen schilderten anschaulich von jeweils „ihrem“ kollektiven Rechtsschutz und Schiedsverfahren im Land. Außerdem wurde vom Commercial Court in Stuttgart berichtet. Es gab regen Dialog mit den deutsch-tschechischen Teilnehmenden. Hoffentlich bald wieder!
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
Vergangene Woche wurde der DAV in insgesamt 549 Medienmeldungen erwähnt – hier eine kleine Auswahl:
Im ausführlichen Interview mit dem SPIEGEL (Abo) ordnet Vizepräsident Dr. Ulrich Karpenstein die Pläne von Ampel und Union zur Stärkung der Resilienz des BVerfG ein. „Als Demokraten kommen wir nicht umhin, auch unseren Verfassungshüter zu behüten. Die jetzigen Vorschläge zur Änderung des Grundgesetzes ziehen die richtigen Schlüsse aus den Entwicklungen in Polen und Ungarn – und übrigens auch aus den Erfahrungen der Trump-Präsidentschaft.“ Er betont aber auch die Notwendigkeit einer stärkeren Einbindung des Bundesrats.
LTO berichtet über den Gesetzentwurf zur Entschlackung des Strafgesetzbuchs – ein prominenter Punkt dabei ist die Herabstufung der Beförderungserschleichung zur Ordnungswidrigkeit. Nach Einschätzung des DAV sei damit die Chance auf echte Entkriminalisierung verpasst worden. „Menschen, die sich in ihrer Armut kein Ticket leisten können, können auch die Strafen in aller Regel nicht zahlen: Sie zu verfolgen, belastet die Staatskasse und nützt niemandem“, so Hauptgeschäftsführerin Dr. Sylvia Ruge. Das Strafrecht sollte die Ultima Ratio sein – hier muss es als Inkassobüro herhalten.“
Anhand eines aktuellen Strafverfahrens erläutert Martin Rubbert aus dem Ausschuss Strafrecht gegenüber T-Online.de die Bedeutung verschiedener Kürzel in Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft.
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