Interessenvertretung und Rechtspolitik
Koalitionsverhandlungen: Der DAV bleibt am Ball
Mit eng getakteter Pressearbeit und politischen Schreiben an die Verhandler in den Arbeitsgruppen begleitet der DAV die Koalitionsgespräche. Elektronischer Rechtsverkehr, Gewährleistung des Zugangs zum Recht, sicherheitsrechtliches Moratorium und vieles mehr: Der DAV hat klare Vorstellungen, was die rechtspolitischen Must-haves für den Koalitionsvertrag sind. Aktuell werden Schreiben von DAV-Präsidentin Edith Kindermann mit Forderungspapieren der Ausschüsse Strafrecht, Gefahrenabwehrrecht, Familienrecht, Zivilrecht und Migrationsrecht an die Verhandler:innen der jeweiligen Arbeitsgruppen versendet. Wir verschaffen Ihren Interessen und der anwaltlichen Expertise Gehör. Auch den juristischen Medien sind die Aktivitäten des DAV nicht entgangen, siehe Presseschau unten.
Anwaltspraxis
beA: Sieben Mythen rund um den elektronischen Rechtsverkehr und was dran ist
Ab 1. Januar 2022 müssen Anwältinnen und Anwälte aktiv Klagen und Schriftsätze per beA einreichen. Doch kurz vor knapp launcht die BRAK noch ein Software-Update für die Webanwendung. Nun sorgen in der Praxis Änderungen in einem Gesetz, in einer Verordnung und eine angekündigte Bekanntmachung für Unsicherheiten. Das Anwaltsblatt schafft Klarheit und räumt mit hartnäckigen Mythen auf.
Information
Podcast-Reihe zum DAV-Jubiläum: Von der Armenhilfe zum Pro-bono-Mandat
Es ist eine gute Übung: Anwältinnen und Anwälte arbeiten für verminderte Gebühren oder umsonst für die, die sonst kein Recht bekommen würden. Wie so ein Pro-bono-Mandat aussehen kann (am Beispiel eines in den USA wegen Mordes verurteilten Deutschen), warum Pro-bono-Tätigkeit in Deutschland anders als in den USA im Stillen erfolgt, wir hier Beratungs- und Prozesskostenhilfe haben und wo der Gratis-Rechtsrat selbst zum Rechtsproblem wird, beleuchtet Folge 10 der Podcast-Reihe „zuRechtgehört“ zum 150. Geburtstag des DAV. Diese sowie die weiteren Folgen des Podcasts gibt es auf allen gängigen Plattformen und auf anwaltverein.de. Einfach mal reinhören.
Anwaltsberuf
BGH: Volle Reisekosten des auswärtigen Anwalts bei notwendiger Hinzuziehung
Hop oder top. Der Bundesgerichtshof hat klargemacht, dass bei einer notwendigen Hinzuziehung eines auswärtigen Anwalts auch die vollen Reisekosten zu erstatten sind. Weil man bei dem Ganzen leicht die Übersicht verlieren kann, hilft das Anwaltsblatt mit einem Kurzüberblick.
Information
Lieferkettengesetz: Nicht nur Thema der anwaltlichen Beratung
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wird auch Anwaltskanzleien vor Herausforderungen stellen – als Berater, wie auch als Dienstleister. Die Praxis sollte die Übergangszeit bis zum Inkrafttreten 2023 nutzen. Was auf sie zu kommt, erläutert das Anwaltsblatt. Dass Corporate Social Responsibility für Anwältinnen und Anwälte ein vielfältiges und zunehmend wichtiges Thema ist, zeigt das Anwaltsblatt mit seiner Beitrags-Serie "CRS und Anwaltschaft" des DAV-Ausschusses CSR und Compliance.
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
In der vergangenen Woche tauchte der DAV in insgesamt 298 Pressemeldungen auf – hier eine kleine Auswahl:
LTO berichtet über die Sorge des DAV, dass Rechtspolitik in den Koalitionsgesprächen „stiefmütterlich“ behandelt werden könnte – vor allem aufgrund der gemeinsamen Behandlung mit Innerer Sicherheit. „Recht und Inneres sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In der Zusammenstellung der Ministerien sind sie aus gutem Grund immer getrennt“, mahnt DAV-Hauptgeschäftsführerin Dr. Sylvia Ruge.
Die Forderung des DAV nach einem Digitalpakt der Justiz mit der Anwaltschaft fand Einzug bei Beck-aktuell: Angesichts der aktiven beA-Nutzungspflicht ab 1. Januar sei etwa die Forderung nach einem Ausbau der Digitalisierung „nicht nur Zeitgeist, sondern Zeitdruck“, wie Hauptgeschäftsführerin Ruge betont.
In der RBB-Sendung Super.Markt (ab Minute 22:44) gibt Dr. Peter Meyer aus dem Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht Auskunft über die rechtliche Situation von Mini-Jobbern.
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