DAV-Depesche Nr. 44/15

1. Reminder: Umfrage zur Anwaltssuche

Um Ihre Wünsche bei künftigen Anpassungen der Anwaltssuche auf www.anwaltauskunft.de noch besser berücksichtigen zu können, bitten wir Sie um ein kurzes Feedback. Zur Umfrage gelangen Sie hier. Das Ergebnis hilft uns sehr, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Der Teilnahmezeitraum wurde bis einschließlich 11. November 2015 verlängert. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

2. Anwaltverein Darmstadt und Südhessen e.V. geehrt

Am 3. November 2015 wurde dem Anwaltverein Darmstadt und Südhessen e.V. der Rembert-Brieske-Preis übergeben. Damit werden Anwaltvereine ausgezeichnet, die sich nicht nur um die Belange der Kolleginnen und Kollegen gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Justiz, sondern sich auch über die Belange eines Berufsverbandes hinaus um die Bürgerinnen und Bürger kümmern, insbesondere um den Zugang zum Recht zu erleichtern und zu verbessern. Viele Aktivitäten dienen dann auch als Beispiel für andere Anwaltvereine. Geehrt wurde der Verein insbesondere für seine intensive Nachwuchsarbeit, z. B. seine „Impulstage“. Auch bietet er mit seiner Beratungsstelle „Hilfe zum Recht“ vor Ort ganz konkret für die Bürgerinnen und Bürger Zugang zum Recht. Mögliche Einnahmen aus der Beratungsstelle werden dann auch gespendet und nicht dem Vereinszweck zugeführt. Damit trägt der Anwaltverein Darmstadt und Südhessen e. V. in der Öffentlichkeit dazu bei, ein positives Anwaltsbild zu prägen und nimmt seine soziale Verantwortung vor Ort wahr.

3. Spezialisierung im Ausländer- und Asylrecht notwendig

Die Themen Flucht und Asyl sind so präsent wie seit langem nicht. Alle Behörden und Organisationen, die damit beschäftigt sind, stoßen personell an ihre Grenzen. Dies betrifft auch die Anwaltschaft. Zur Gewährung eines rechtsstaatlichen Verfahrens ist die Anwaltschaft aber unbedingt erforderlich. Daher unterstützt der Deutsche Anwaltverein die Initiative, in der nächsten Sitzung der Satzungsversammlung am 9. November 2015 eine Fachanwaltschaft für Migrationsrecht zu schaffen. Auch die vom DAV kurzfristig und kostengünstig angebotenen Seminare zur „Einführung in das Asylverfahren“ stoßen auf eine große Nachfrage. Für die verschiedenen Termine und das Online-Seminar liegen schon knapp 300 Anmeldungen vor.

4. BUJ unterstützt „Initiative zur Errichtung einer Fachanwaltschaft für Migrationsrecht“

In einer Pressemitteilung hat heute der Bundesverband der Unternehmensjuristen (BUJ) ausdrücklich die Initiative zur Schaffung eines Fachanwalts für Migrationsrecht unterstützt. Diese Initiative kommt aus der Mitte der Satzungsversammlung und wird einen entsprechenden Antrag in der Satzungsversammlung stellen, die am 9. November 2015 zu ihrer ersten Sitzung zusammen kommt. Damit werde die Anwaltschaft ihrer elementaren gesellschaftlichen Verantwortung gerecht und sichere eine fundierte Ausbildung in allen auf diesem Gebiet relevanten Fragen, so der BUJ.

5. 59. UIA-Kongress: Deutsche Anwälte netzwerken in Spanien

Mehr als 1000 Anwälte aus aller Welt trafen sich beim Jahreskongress der Union Internationale des Avocats (UIA) in Valencia. Die Flüchtlingskrise und ihre Auswirkungen auf das Ausländer- und Asylrecht standen neben weiteren menschenrechtlichen Themen im Fokus des fachlichen Austausches. DAV und BRAK brachten die deutschsprachigen Teilnehmer bei einem Empfang unter Schirmherrschaft des Honorarkonsuls der Bundesrepublik Deutschland zusammen. Die UIA ist neben der International Bar Association (IBA) die zweite weltweite und älteste Anwaltsorganisation. Gegründet 1927 in Brüssel, gehören ihr heute Anwälte aus mehr als 110 Ländern an.

6. Bundesgerichtshof bestätigt Rechtmäßigkeit der Kappungsgrenzen-Verordnung des Landes Berlin

Der Bundesgerichtshof hat gestern, 4. November 2015, laut BGH-Pressemitteilung entschieden (AZ.: VIII ZR 217/14), dass die Kappungsgrenzen-Verordnung des Landes Berlin vom 7. Mai 2013 rechtmäßig und daher im gesamten Stadtgebiet von Berlin die in Wohnraummietverhältnissen für die Erhöhung von Bestandsmieten geltende allgemeine Kappungsgrenze von 20 % für die Dauer von fünf Jahren auf 15 % herabgesetzt ist. Es sei nicht feststellbar, dass etwa allein die Beschränkung der Gebietsbestimmung auf bestimmte Teile von Berlin sachgerecht gewesen wäre oder dass der Verordnungsgeber ungeeignete Indikatoren herangezogen hätte. Die Kappungsgrenzen-Verordnung des Landes Berlin verletze auch keine Grundrechte des Vermieters.

7. Anwaltsblatt-Stellenmarkt: Online oder Online-Print – wählen Sie!

Sie sind auf der Suche nach Unterstützung für Ihre Kanzlei? Dann ist der neue Anwaltsblatt-Stellenmarkt genau die richtige Plattform. Egal ob berufserfahrener Anwalt, Berufseinsteiger, Bürogemeinschaft oder Nachwuchs – hier finden Sie Ihre Verstärkung. Im Anwaltsblatt-Stellenmarkt finden Sie attraktive Online-Print-Kombinationsangebote oder schnelle online Do-it-yourself Anzeigen. Konditionen zu Ihrer Anzeige finden Sie hier. Oder rufen Sie in der Redaktion an: Frau Tramm berät Sie gerne unter Tel. 030 726152-176 oder per E-Mail unter tramm@anwaltverein.de. Bitte denken Sie daran - Anzeigenschluss für Printanzeigen für das Dezember-Heft des Anwaltsblatts ist der 10. November 2015.

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