Ihre Mitgliedschaft
Mandatsanbahnung: Aktivieren Sie jetzt das intelligente Kontaktformular auf Ihrem Profil bei anwaltauskunft.de!
Schon gewusst? Als Mitglied eines örtlichen Anwaltvereins bietet Ihnen anwaltauskunft.de ein intelligentes Kontaktformular zur einfachen Mandatsanbahnung. Über das Formular können Rechtsratsuchende auf einfachem Weg alle wesentlichen Punkte zu ihrem Anliegen schildern, z. B. den Sachverhalt oder Angaben zur Rechtsschutzversicherung. Sie als Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin auf der anderen Seite des Kontaktformulars erhalten diese Informationen per E-Mail und können somit besser in ein mögliches Erstgespräch starten oder auf Grundlage der Informationen das Mandat ablehnen. Die Funktion muss aktiv freigeschaltet werden. Dies können Sie über das DAV-Online-Portal in nur wenigen Schritten selbst machen. Eine kurze Anleitung finden Sie hier.
Interessenvertretung
DAV beim Verkehrsgerichtstag in Goslar
Vom 24. bis 26. Januar 2024 fand der 62. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar statt. Dessen Präsident warb für eine sachliche Streitkultur – ebenso der Präsident des Bundesverfassungsgerichts in seiner nachdenklichen Festrede. Bei ihrem traditionellen Begrüßungsabend konnte die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV die anwesenden Journalist:innen über ihre Positionen zu den Themen der Arbeitskreise informieren. Einige Forderungen fanden Eingang in deren Empfehlungen. Näheres lesen Sie im Anwaltsblatt.
Information
Datenschutz-Compliance: Open-Source-Tool überprüft Webseiten
Der Europäische Datenschutzausschuss (European Data Protection Board – EDPB) hat ein Tool zur Überprüfung von Webseiten auf ihre Vereinbarkeit mit europäischem Datenschutzrecht veröffentlicht. Das Tool soll die Arbeit der nationalen Datenschutzbehörden erleichtern, zugleich aber auch die Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO bei der Überprüfung der eigenen Webseiten unterstützen. Das Tool ist als Open-Source-Software verfügbar und wurde von dem Expertengremium Support Pool of Experts erarbeitet, das im Rahmen der EDPB-Strategie 2021-2023 zur Unterstützung nationaler Aufsichtsbehörden eingesetzt wurde.
Information
Berufsgerichtsbarkeit: Was macht eigentlich das Anwaltsgericht?
Wie schwer wiegt ein Fremdgeldverstoß? Wie schlimm ist es, als Rechtsanwältin nach wie vor keinen beA-Zugang eingerichtet zu haben? Wann schadet das Verhalten eines Anwalts dem Ansehen des Berufsstandes? Anwaltsgerichte ahnden das Fehlverhalten von Rechtsanwält:innen gegenüber Mandanten, Richterinnen oder Kolleginnen, ermöglichen Berufsträgern aber auch eine Überprüfung von sie betreffenden Entscheidungen des Kammervorstandes. Wie der Alltag an einem Anwaltsgericht aussieht, welche Verstöße besonders schwer wiegen oder in welchen Fällen Anwaltsgerichte auch bei außerberuflichen Verfehlungen tätig werden können, erfahren Sie im Anwaltsblatt.
Information
Stage international 2024 – anwaltliches Praktikum in Paris
Französischsprachige Junganwält:innen können sich bis zum 12. April 2024 für ein zweimonatiges Praktikum in Paris bewerben. Im Oktober und November 2024 gibt die Rechtsanwaltskammer Paris 30 Anwält:innen aus verschiedenen europäischen Ländern die Gelegenheit, an der Pariser Anwaltsschule (École de Formation du Barreau – EFB) das französische Berufs- und Verfahrensrecht kennenzulernen sowie Einblicke in die französische Anwaltspraxis zu sammeln. Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.
Anwaltspraxis
OLG Celle: Scheinurteil – oder doch nur scheinbar ein Scheinurteil? (ZPO-Blog)
Kann eine Klage (nur) zu Protokoll des Gerichts in der mündlichen Verhandlung erweitert werden? Und das auch noch, nachdem sie zurückgenommen wurde? Damit hat sich das OLG Celle mit Urteil vom 29. November 2023 – 14 U 75/13 befasst. Mehr dazu lesen Sie im ZPO-Blog.
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
Vergangene Woche tauchte der DAV in insgesamt 461 Medienberichten auf – hier eine kleine Auswahl:
Die Resilienz des Rechtsstaats ist weiter großes Thema in den Medien. Im SWR Radioreport Recht schildert Vizepräsident Dr. Ulrich Karpenstein unter anderem, was ihn bereits vor einigen Jahren dazu bewogen hat, sich mit den möglichen Einfallstoren der Verfassung zu beschäftigen. Ausführlicher gibt es das Gespräch im SWR-Podcast Die Justizreporter*innen.
Im Gastbeitrag für das Handelsblatt erläutert Dr. Eren Basar, Mitglied des Ausschusses Gefahrenabwehrrecht, die geplanten Vorschriften zu V-Personen, deren Einsatz durch Ermittlungsbehörden nun erstmals gesetzlich geregelt werden soll. Auch Focus.de (via dpa) greift das Thema auf und widmet sich der Kritik am Entwurf: Während er vielen zu weit geht, hätte sich der Deutsche Anwaltverein mehr gewünscht: Was etwa fehle, seien „klare Ausschlussregeln bei der Auswahl einer Vertrauensperson, etwa eine Vorstrafenbelastung“.
Vorsicht beim Fotografieren des eigenen Arbeitsplatzes: T-Online.de (via dpa) berichtet über ein Urteil, auf das die DAV-Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht hinweist: Ein Pilot – mit genehmigter Nebentätigkeit als Model/Blogger – postete regelmäßig Fotos und Videos von seiner Arbeit in sozialen Netzwerken, obwohl es im Unternehmen unter anderem eine Geheimhaltungsverpflichtung gab. Seine Kündigung sah das Gericht als rechtmäßig an.
Zu guter Letzt
Ist das schon Vorsatz? Online-Studie der Freien Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin sucht Anwältinnen und Anwälte für eine empirische Untersuchung zur Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlässigkeit. In der Studie werden die Teilnehmenden um ihre Einschätzungen zu drei hypothetischen Rechtsfällen gebeten. Die Befragung erfolgt anonym und online unter condorcet.de/vorsatz. Nach Abschluss der Datenerhebung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Wunsch einen Bericht über die Forschungsfragen und Ergebnisse. Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt unter der Leitung von Dr. Sven Asmussen und Prof. Dr. Andreas Engert erhalten Sie hier.
Kommentare