Information
Anwaltauskunft goes TikTok
Mit der Anwaltauskunft unterstützt der DAV Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Anwaltssuche und liefert spannende Rechtstipps. Sie als Mitglieder der örtlichen Anwaltvereine sind unter www.anwaltauskunft.de automatisch im Datenbestand enthalten. Ziel ist es, durch die Zielgruppe das Image der Anwaltschaft zu pflegen, auf rechtliche Probleme hinzuweisen und Mandate zu vermitteln. Unser kommunikatives Angebot bauen wir nach Instagram und Facebook weiter aus: Seit wenigen Tagen ist der TikTok-Kanal der Anwaltauskunft online und verzeichnet bereits über 100.000 Aufrufe, bei bald 1.000 Followern innerhalb einer Woche. Schauen Sie doch auch einmal vorbei! Verbreiten Sie den Auftritt und helfen Sie, eine große Reichweite zu erzielen! Viel hilft viel!
Rechtspolitik
Rechtsprechung: Gestufte Ausgangskontrolle
Der BGH präzisiert die etablierten Anforderungen an eine gestufte Ausgangskontrolle durch Rechtsanwält:innen. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, ob ein Prozessbevollmächtigter nach eigenem Vortrag seiner Organisations- und Aufsichtspflicht gerecht wurde.
Veranstaltung
Angestellt und viele Fragen? Associate Summit am 17. März 2026 in Hamburg liefert Antworten
Dem DAV ist es wichtig, auch die Associates in den Kanzleien anzusprechen. Daher haben wir das Associate Summit ins Leben gerufen, das wir vor Ort mit örtlichen Anwaltvereinen durchführen: Wieviel Zeit bleibt neben dem Anwaltsberuf für die Familie und ein Leben außerhalb der Kanzlei? Wie lässt sich beides am besten miteinander vereinbaren? Lohnt sich der Partnertrack überhaupt und falls nicht, was sind die Alternativen in der Kanzlei? Der Associate Summit des Hamburgischen Anwaltvereins geht Fragen rund um das Thema Vereinbarkeit auf den Grund. Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion möchten wir den Austausch mit den Teilnehmenden bei Snacks und Drinks in lockerer Atmosphäre fortführen. Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Associates; damit sind alle Rechtsanwält:innen, die bei einer Sozietät angestellt sind, gemeint. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zur Anmeldung – auch für Nicht-Hamburger – gelangen Sie hier.
Information
Aktivrente: Wo bleibt die Wertschätzung?
Die Aktivrente schließt Selbstständige bislang aus. In einer Zeit, in der wir jede Stunde produktiver Arbeit dringend brauchen, ist das nicht hinnehmbar. Peter Hartmann, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e. V., und Peter Klotzki, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Freien Berufe, diskutieren die Schwächen der Aktivrente.
Anwaltsberuf
Wechseln oder gründen?
Junge Anwältinnen und Anwälte beginnen ihre Karrieren meist als Angestellte, viele in größeren Kanzleistrukturen. Zahlenmäßig sind es verschwindend wenige, die direkt zum Berufseinstieg gründen. Dr. Oliver Islam berichtet über Hürden beim Kanzleiwechsel und digitale Standards.
Rechtspolitik
Anwaltsnotariat: DAV bei Anhörung im Bundestag-Rechtsausschuss
Im Bundestag beschäftigte sich der Rechtsausschuss gestern mit einem Gesetzentwurf zur Digitalisierung des Vollzugs von Immobilienverträgen, der gerichtlichen Genehmigungen von notariellen Rechtsgeschäften und der steuerlichen Anzeigen der Notare. Betroffen ist dabei unter anderem die digitale Kommunikation von Notarinnen und Notaren. Für den DAV nahm Norbert Weide vom Ausschuss Anwaltsnotariat als Sachverständiger tei
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
Vergangene Woche wurde der DAV in insgesamt 402 Medienberichten erwähnt – hier eine kleine Auswahl:
Maria Kalin, Mitglied des Ausschusses Migrationsrecht, ordnet für den Gießener Anzeiger die verschiedenen Aufnahmeprogramme der Bundesregierung ein. Im Gegensatz zum Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan handle es sich bei den anderen Programmen um zweistufige Verfahren – Aufnahmeerklärung und eine verbindliche Zusage in einem zweiten Verfahrensschritt. Eine Rücknahme der Aufnahmeerklärung sei daher rechtlich möglich, aber höchst problematisch: „Die Gefährdungslage für die Afghaninnen und Afghanen hat sich nicht zum Positiven verändert, und dass Menschen bei Sicherheitsbefragungen gelogen haben sollen, stimmt auch nicht.“ Die Entscheidung der Regierung, Zusagen zurückzuziehen und die Aufnahmeprogramme zu beenden, sei bitter. Das ausgesprochene Ziel der Regierung Merz, „illegale Einwanderung“ zu beenden, scheine hier nicht mehr im Vordergrund zu stehen: „Hier werden vielmehr legale Wege zur Einwanderung gekappt. Die Regierung will offenbar gar keine humanitären Aufnahmen mehr.“
Der Anwaltverein Minden warnt vor Justizabbau, wie der Petershagener Anzeiger berichtet: Beim Neujahrsempfang erläuterte Vorstandsvorsitzender Jens Wölke, das Arbeitsgericht Minden sei einer der betroffenen Schließungsstandorte im Rahmen einer geplanten Strukturreform der Arbeitsgerichte. Die Folge wäre nicht nur eine erhöhte Schwelle für alle Rechtsuchenden, sondern auch eine nicht zu unterschätzende Bedeutungsminderung für den Gerichtsstandort.
Ein US-Kriminalfall wird mithilfe einer alten DNA-Spur und einem Treffer in einer Ahnenforschungsdatenbank aufgeklärt – Anlass für n-tv.de, sich die hiesige Rechtslage rund um DNA-Spuren genauer anzuschauen. In Deutschland drehte sich die Debatte zuletzt vor allem um die sogenannte biogeografische Analyse, anhand der man aus der DNA mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf den Herkunftskontinent eines Menschen schließen kann. Der Deutsche Anwaltverein hatte die Pläne kritisiert mit Blick auf eine zunehmende Diskriminierung: Es bestehe die Gefahr, dass „größere Gruppen an den Pranger gestellt“ würden.
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