Deutscher Anwaltstag 2026
Nächste Woche ist es so weit! Teilnahme auch vom heimischen Schreibtisch möglich!
Der Countdown läuft: Nächste Woche startet der Deutsche Anwaltstag! Nutzen Sie die Möglichkeit, bereits am Montag, Dienstag und Mittwoch die Online-Veranstaltungen mitzunehmen, viele davon sogar kostenfrei. Einfach anmelden, kostenfreie Veranstaltungen auswählen und teilnehmen. Ab Donnerstag startet dann das Fachprogramm vor Ort im schönen Freiburg im Breisgau. So bunt und vielfältig die Anwaltschaft ist, so ist es auch das Programm. Nutzen Sie die Chance, ob online oder vor Ort. Wir freuen uns auf Sie!
Anwaltstag für junge Jurist:innen
Zukunft verstehen – und gestalten
Jetzt ist der Moment: Die Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Anwaltstags 2026 zeigt, wohin sich die Anwaltschaft bewegt. Markus Beckedahl gibt einen pointierten Einblick in digitale Öffentlichkeit, neue Machtstrukturen und die Rolle des Rechts. Für junge Juristinnen und Juristen gilt: Wer die Dynamiken der digitalen Gesellschaft versteht, sichert sich einen entscheidenden Vorsprung. Also, auf zum Anwaltstag: Impulse holen, Orientierung gewinnen – und die eigene Zukunft aktiv (mit)gestalten. Eröffnungsveranstaltung des DAT: Donnerstag, 11. Juni, 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr. Jetzt anmelden. Wir sehen uns in Freiburg!
Information
Ausgezeichnet: Deutsche Anwaltauskunft – Onlinepreis
Das Portal Anwaltauskunft.de des Deutschen Anwaltvereins (DAV) gehört zu den besten Online-Portalen 2026. Ausgezeichnet wurde es in der Kategorie „Online-Rechtsberatung“ vom Fernsehsender ntv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität. Anwaltauskunft.de ist das an Verbraucher:innen gerichtete Online-Rechtsportal des Deutschen Anwaltvereins, dessen Relaunch letzte Woche abgeschlossen wurde. Insbesondere wurde die Anwaltssuche verbessert, um die erfolgreiche Vermittlung potenzieller Mandant:innen an die Anwaltschaft zu steigern.
Anwaltspraxis
Rechtsschutz ist kein Haftungsschutz: BGH zu Beratungspflichten im laufenden Prozess
Wann wird es für Anwält:innen teuer, obwohl die Rechtsschutzversicherung zahlte? Der BGH präzisiert die Maßstäbe der Beratungspflicht bei sinkenden Chancen im laufenden Prozess und zeigt, wie sich Regressrisiken vermeiden lassen.
Anwaltspraxis
Meldepflicht im Anwaltsberuf
Die Regulierung zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist komplex und zunehmend detailliert. Nationale und insbesondere europäische Reformen treiben eine fortlaufende Verdichtung und Verschärfung der Pflichten voran. Der Artikel gibt einen Überblick über Meldepflichten der Anwaltschaft, Verfahren und aktuelle Entwicklungen.
Rechtspolitik
Beschleunigung nachlassgerichtlicher Verfahren: DAV regt kurzfristig umsetzbare Änderungen an
Nachlassgerichtliche Verfahren dauern derzeit selbst in Routinefällen sehr lange. Angesichts der Bedeutung des Erbscheins im Rechtsverkehr ist dies ein erhebliches Hindernis für den Zugang zum Recht. Der DAV macht daher vier konkrete Vorschläge zu punktuellen Gesetzesanpassungen. Mit Regelungen zur Vereinfachung der Informationsgewinnung und -verwaltung, zur stärkeren Einbindung der Notariate bei Erbausschlagungen und zur Beschleunigung der Erbscheinserteilung in unstreitigen Fällen könnten ohne tiefgreifendere Eingriffe in die bestehende Systematik kurzfristig Effizienzgewinne bei den Nachlassgerichten erreicht werden. Alle Einzelheiten in der DAV-Stellungnahme 39/26.
Anwaltsberuf
Aufstieg statt Gründung: Kanzleieinsteiger als Anwaltsunternehmer
Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die in eine bereits bestehende Kanzlei als Mitunternehmer einsteigen, sind seltener als Neugründer – aber wirtschaftlich häufig auf soliderem Terrain. Prof. Dr. Matthias Kilian, Direktor des Instituts für Anwaltsrecht der Universität zu Köln und Direktor des Soldan Instituts, berichtet im Anwaltsblatt.
Ihre Mitgliedschaft
DAV-Gewinnspiel des Monats – Sport frei mit der DKV Deutsche Krankenversicherung AG
Der Sommer steht vor der Tür und Mitglieder der örtlichen Anwaltvereine haben wieder die Chance auf einen attraktiven Gewinn, bereitgestellt von einem DAV-Kooperationspartner. Die DKV, die für Mitglieder der örtlichen Vereine besondere Konditionen bei der privaten Krankenversicherung bietet, verlost gleich 10 Fitnessuhren der Marke SWISS PEAK. Die Teilnahme ist einfach: Beantworten Sie bis zum 30. Juni im internen Mitgliederbereich eine Quizfrage und sichern Sie sich Ihre (10-fache) Gewinnchance!
Presseschau
Der DAV in ausgewählten Medien
Vergangene Woche tauchte der DAV in insgesamt 334 Medienberichten auf – hier eine kleine Auswahl:
Die Europarats-Konvention zum Schutz der Anwaltschaft ist zwar von Deutschland unterzeichnet; doch an einer Umsetzung in nationales Recht fehlt es bislang. DAV-Präsident Stefan von Raumer erläutert bei LTO, die EU-Kommission habe die Mitgliedstaaten darum gebeten, mit dem Abschluss ihrer Ratifikation auf die Ratifikation durch die EU zu warten. Die Kommission begründete dies mit bestehenden EU-Kompetenzen in Teilbereichen der Konvention. „Es ist bedauerlich, dass das erst geschah, nachdem die ersten Staaten die Konvention bereits unterzeichnet hatten, obschon die Kommission an dem lang dauernden Entstehungsprozess stets beteiligt worden war.“
Tagesschau.de berichtet, dass Betroffene in Abschiebungshaft seit dieser Woche keine verpflichtende anwaltliche Unterstützung mehr erhalten. Der Deutsche Anwaltverein hat die Streichung von Anfang an kritisiert und sieht die grundrechtlichen Ansprüche auf ein faires Verfahren und rechtliches Gehör gefährdet: Betroffene sprächen oft wenig Deutsch, würden ihre Rechte kaum kennen und würden über sie oft nicht ausreichend aufgeklärt. Die Kölnische Rundschau zitiert den DAV hierzu aus einer früheren Äußerung: „Freiheitsentziehung ist eine der schärfsten Grundrechtseinschränkungen.“ Noch immer seien über die Hälfte aller Inhaftierungen rechtswidrig. „Der Staat muss sich hier eine besonders genaue Prüfung gefallen lassen.“
Wer keinen deutschen Pass hat, muss sich in Deutschland genauso rechtstreu verhalten wie deutsche Staatsbürger:innen. Die WirtschaftsWoche (via dpa) berichtet über eine Entscheidung des OLG Köln, auf die das DAV-Rechtsportal Anwaltauskunft.de hinweist: Die Ausländer-Eigenschaft als solche darf nicht zu einer höheren Strafe führen. Staatsangehörigkeit darf bei der Strafzumessung – hier nach einem Diebstahl – keine Rolle spielen.
Kommentare