Anwaltstag 2019
Das Programm ist ab sofort online!
Noch 82 Tage bis zum Anwaltstag 2019, der vom 15. bis 17. Mai in Leipzig stattfindet. An zwei Tagen und drei Abenden erwarten Sie: 50 Veranstaltungen, 65 FAO-Stunden, 70 Aussteller auf der Fachmesse AdvoTec, 200 Referentinnen und Referenten sowie bis zu 2.000 Kolleginnen und Kollegen! Das komplette Programm für den Anwaltstag 2019 finden Sie ab sofort auf www.anwaltstag.de. Melden Sie sich schon jetzt an und profitieren Sie noch bis Ende Februar vom Frühbucherrabatt.
Anwaltspraxis
BGH: Interessenkollision beim Vertreten von Gesamtschuldnern
Wer mehrere Parteien parallel vertritt, muss aufpassen: Selbst wenn die Interessen gleichgerichtet sind, kann eine verbotene Interessenkollision vorliegen, wenn mit einem Interessenkonflikt später zu rechnen ist. Das hat der IX. Zivilsenat des BGH für Gesamtschuldner entschieden. Der Anwaltsvertrag ist dann nichtig. Und wer nach Aufbrechen des Interessenkonflikts einfach weiter berät, begeht sogar Parteiverrat. Alle Details hat das Anwaltsblatt.
Menschenrechte
In Gefahr: Anwälte als Garanten der Menschenrechte
Angriffe auf die Anwaltschaft und Anwälte, die Menschrechte verteidigen, nehmen weltweit zu. Diese Problematik stand am 19. Februar 2019 im Mittelpunkt einer Anhörung des Unterausschusses für Menschenrechte des EU-Parlaments. Wie Berichte aus Aserbaidschan, Kasachstan, der Türkei und China zeigten, gelangen Anwälte mittlerweile oft selbst in die Fänge der Justiz autoritärer Regime. Patrick Henry, Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Rats der Europäischen Anwaltschaften (CCBE), hob in seinem Beitrag die Bedeutung von Anwälten für den Rechtsstaat und die Einklagbarkeit von Menschenrechten hervor. Alle Sprecher/-innen forderten ein proaktiveres Vorgehen der EU in dieser Frage. Eine Aufnahme der Anhörung ist hier abrufbar.
Information
DAV begrüßt Vorstoß des Bundesrates, Regelstudienzeit für Jura auf 5 Jahre zu verlängern
Die Verlängerung der Regelstudienzeit verschafft den Studierenden die erforderliche Zeit, sich mit der notwendigen Tiefe mit dem Stoff zu befassen. Ziel der Ausbildung ist es nicht, diese möglichst schnell zu absolvieren, sondern Inhalte aufzunehmen und zu erlernen. Durch die Verlängerung der Regelstudienzeit dürfte auch dem Nachwuchsmangel entgegengewirkt werden, da das Studium für einen Teil der Studierenden finanzierbarer wird. Eine weitere Ausweitung der Studienzeit über die jetzt vorgesehenen 10 Semester hinaus sieht der DAV allerdings kritisch. Eher sollte der Studienstoff reduziert werden.
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