München/Berlin (DAV). Gut 500 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte versammeln sich seit heute bis zum Sonnabend in München zur Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) um sich zu aktuellen Fragestellungen mit Richterinnen und Richtern sowie mit Vertretern der Wissenschaft auszutauschen. Dabei wird es einerseits um relevante Fragen aus der Rechtsprechung und der Anwaltspraxis, andererseits aber auch um den Reformbedarf im Familienrecht gehen. Denn, auch wenn durch die Auflösung der Regierungskoalition die geplanten umfassenden Reformvorhaben des Ex-Bundesjustizministers vorläufig gestoppt wurden, sind Anpassungen im Unterhalts- Kindschaft- und Abstammungsrecht dringend notwendig. "Der Alltag für Familien hat sich in unserer Gesellschaft verändern und genauso muss sich das Familienrecht ändern. Eine Reform muss bei der nächsten Regierung oben auf der Agenda stehen", fordert der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwalt Jochem Schausten.
Aber auch über ihren eigenen Arbeitsalltag werden sich die Familienanwälte und Familienanwältinnen austauschen. Wie sieht eine zukunftsfähige
Familienrechtskanzlei aus? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz für die Arbeit von Familienanwälten spielen?
In der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des DAV sind bundesweit über 5.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte organisiert. Sie ist damit die größte Vereinigung von auf Familienrecht spezialisierten Anwältinnen und Anwälten.
Information: www.familienanwaelte-dav.de
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