Goslar/Berlin (DAV). Um die Kosten und die hohen Durchfallquoten beim Führerschein zu senken, zeigt sich die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) offen, um über veränderte Anforderungen zu sprechen. Die Qualität der Fahrausbildung muss jedoch hoch bleiben, damit für Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt ist. Gleichzeitig soll die Fahrerlaubnis kein Luxusartikel werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) spricht sich für Veränderungen beim Erwerb des Führerscheines aus. Vor allem was die Kostenminimierung anginge, müssten Lösungen gefunden werden. Bei der Qualität solle jedoch kein Abstrich gemacht werden.
„Der Fahrerlaubniserwerb sollte jedem zugänglich bleiben und sich nicht zum Luxusartikel fortentwickeln“, sagt Rechtsanwältin Ulrike Dronkovic für die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). „Selbstverständlich sollte unter Beibehaltung des grundsätzlichen Anspruchs auf qualitativ hochwertige Fahrausbildung ergebnisorientiert über Lösungen diskutiert werden“, so Dronkovic weiter.
Wichtig sei, Fahranfänger:innen eine möglichst hochwertige Ausbildung zu ermöglichen, die sich an den Vorgaben des europäischen und nationalen Verkehrsrechts orientiert. Gleichzeitig sollen die Kosten nachvollziehbar bleiben.
Veränderungsmöglichkeiten in der Ausbildung sieht die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV bei der Prüfungsdauer, dem Theoriefragenkatalog sowie der Einführung digitaler Lernformate.
Kommentare
Kommentar von Klaus Krebs |
Es ist zu begrüßen, dass die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) durch Rechtsanwältin Ulrike Dronkovic junge Menschen aktiv und öffentlich unterstützt. Das Gewicht von Anwälten gibt dem Anliegen einen Auftrieb, das Politiker alleine vermutlich nicht erreichen.