Zum Jahresbeginn wird der DAV seinen zweiten Vielfaltstag veranstalten. Nach dem erfolgreichen ersten Event 2024 wollen wir uns in einer weiteren Runde den unterschiedlichen menschlichen Backgrounds und Perspektiven in der Anwaltschaft widmen. Wir beschäftigen uns mit vielschichtigen Fragen zu Herkunft, Identität und Inklusion. Neben Inputs und Podiumsdiskussionen wird es dieses Mal noch mehr Raum für Austausch in interaktiven Gesprächsformaten geben.
PROGRAMM
13:00 Uhr: Grußwort von DAV-Präsident Stefan von Raumer
Teil 1 – ein Netzwerk für die queere Anwaltschaft
Seit dem Deutschen Anwaltstag 2025 gibt es ein informelles Netzwerk queerer Anwältinnen und Anwälte, das sich regelmäßig online austauscht. Beim Vielfaltstag 2026 kommen wir live zusammen und besprechen, wie der DAV noch vielfältiger werden kann.
13:15 Uhr: Videobotschaft von Sophie Koch MdL, Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
13:30 Uhr: Netzwerk Queere Anwaltschaft
+++ 14:30 bis 15:00 Uhr: Pause +++
Teil 2 – Herkunft: Chancen und Quoten
Frauenquoten waren stets umstritten. Wären Frauen in der Gesellschaft heute genauso sichtbar, wenn es keine Quoten gäbe? Könnten Quoten dazu beitragen, dass die Vielfalt der Anwaltschaft insgesamt sichtbarer wird? Diese Themen wollen wir in einem Round-Table-Format mit den Teilnehmenden diskutieren. Schwerpunkte der vier Tische sind Migrationsbiografie, Ost und West, soziale Herkunft und Antidiskriminierung.
15:00 Uhr: Inputreferat von Verena Haisch, djb-Vizepräsidentin
15:15 Uhr: Round Tables:
- Migrationsbiografie: Leitung Rechtsanwältin Chrysanthi Fouloglidou
- Ost/West: Leitung Rechtsanwältin Uta Hesse
- Soziale Herkunft: Leitung Rechtsawältin Sina Barenkau
- Antidiskriminierung: Leitung Belma Bekos, Antidiskriminierungsstelle des Bundes
+++ 17:00 bis 17:30 Uhr: Pause +++
Teil 3 – Inklusion
Ob körperliche Behinderung, chronische Erkrankung oder Neurodivergenz: Menschen haben unterschiedliche Bedarfe, wie Arbeitsorte, -zeiten und -abläufe gestaltet werden können, um zu einem Win-Win für alle Beteiligten zu werden. Auf einem Panel sprechen wir über die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, über den aktuellen Forschungsstand zu ADHS, Autismus & Co, über Erfahrungen aus der Inklusionsberatung und über den anwaltlichen Alltag mit Sehbehinderung.
17:30 Uhr: Podiumsdiskussion
- Rechtsanwältin Hannah-Silvia Heise
- Prof. Dr. habil. André Zimpel, Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung
- Rechtsanwältin Pamela Pabst
- Katrin Rettel, Inklusionsberaterin
18:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
ANMELDUNG
Die Teilnahme ist kostenfrei. Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 23. Januar. Es ist auch möglich, sich nur für einzelne Teile der Veranstaltung anzumelden.
BARRIEREN
In unmittelbarer Umgebung des Veranstaltungsortes gibt es öffentliche Parkplätze auf der Straße. ÖPNV-Anbindung ist über die S- bzw. U-Bahn-Stationen Jannowitzbrücke, Klosterstraße oder Alexanderplatz möglich. Alle Stationen verfügen über einen Aufzug, sind allerdings 5 bis 10 Gehminuten entfernt.
Der Veranstaltungsort ist ebenerdig zugänglich. Neben einer automatischen Drehtür ist der Zugang über eine 110 cm breite Glastür möglich. Ein rollstuhlgerechter Sanitärraum befindet sich im Erdgeschoss. Assistenzhunde dürfen selbstverständlich mitgebracht werden; hierfür bitten wir allerdings um kurze Vorabmitteilung.
Bitte beachten Sie: Eine Gebärdensprachdolmetschung kann derzeit nicht angeboten werden. Bodenleitsysteme und Tastpläne sind nicht vorhanden. Bei Bedarf bemühen wir uns gern um individuelle Lösungen – bitte kontaktieren Sie uns unter brexl@anwaltverein.de.